Gemisch aus Benzin und Gas Polizei: Explosion in Ansbach wohl vorsätzlich verursacht

Zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. (Symbolbild) Foto: Stephan Jansen/dpa

Nach einer Explosion eines Wohnhauses in Ansbach vermutet die Polizei nun, dass der Verstorbene diese vorsätzlich verursacht hat. 

 

Ansbach - Die Explosion eines Wohnhauses in Ansbach ist nach ersten Erkenntnissen der Ermittler von dem gestorbenen Bewohner und Miteigentümer vorsätzlich verursacht worden. Nach Angaben der Polizei vom Freitag war der 58-Jährige alleine in dem Haus und brachte ein Gemisch aus Benzin und Gas zur Explosion, bei der er starb. Beim Löschen des Brandes verletzten sich am Donnerstag zwei Feuerwehrleute leicht.

Kriminalpolizei prüft Zusammenhang mit einer Zwangsversteigerung

Die Kriminalpolizei prüfe, ob die Explosion im Zusammenhang mit einer Zwangsversteigerung des Hauses mit drei Wohnungen stand, wie es weiter hieß. Der Termin war für den kommenden Dienstag (12. November) angesetzt. Den Wert des Hauses bezifferten die Behörden auf 310.000 Euro. Die Substanz des Hauses sei komplett zerstört worden, sagte ein Polizeisprecher.

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sicherten das Gebäude für die Arbeit von Ermittlern und Statikern. Experten sollten am Freitag prüfen, ob durch die Explosion auch zwei weitere Gebäude in der Nachbarschaft beschädigt worden sind.

 

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