Geldautomatensprenger Nach Großeinsatz in Germering: Verdächtige in U-Haft

Die Polizei untersuchte am Mittwoch den Tatort an der Spardabank in Germering. Foto: AZ

Einen Tag nach dem Großeinsatz in Germering, bei dem drei Elite-Polizisten verletzt wurden, wurden die vier Verdächtigen dem Haftrichter vorgeführt. Der fünfte Verdächtige ist weiterhin auf der Flucht.

Germering - Die vier mutmaßlichen Geldautomaten-Gangster, die bei einer spektakulären Polizei-Aktion festgenommen worden sind, müssen in Untersuchungshaft. Ein Richter habe am Donnerstag in München Haftbefehle gegen die Verdächtigen erlassen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Behörde wirft zwei Männern und zwei Frauen unter anderem schweren Bandendiebstahl und die Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion vor.

Um die Sprengung eines Geldautomaten in Germering bei München zu verhindern, war die Polizei am frühen Mittwochmorgen mit Spezialeinheiten gegen zwei mutmaßliche Täter vorgegangen. Dabei schoss sie auf einen 27-Jährigen, der mit einem Auto flüchten wollte. Er wurde dabei verletzt und festgenommen.

Polizisten erholen sich vom Einsatz in Germering

Bei der Aktion wurden auch drei Elite-Polizisten verletzt. Auf Nachfrage der AZ teilte die Polizei mit, den drei Männern gehe es den Umständen entsprechend gut. Sie seien am Mittwoch ambulant behandelt worden und erholen sich nun von dem Einsatz. Bei einer zweiten Aktion im benachbarten Gilching (Landkreis Starnberg) nahmen Spezialeinheiten  drei mögliche Komplizen in einer Wohnung fest. Ein Verdächtiger konnte fliehen und wird weiterhin von der Polizei gesucht.

 

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