Geheimagent im Einsatz? Münchner Flughafen: Handgepäck-Fund überrascht nicht nur die Polizei

Pistole im Buch: Dieser Trick hätte vielleicht in den 60er Jahren funktioniert. Die Technik hat sich allerdings weiterentwickelt. Foto: Polizei Flughafen München

Mit einer Pistole in den Urlaub? Klingt nach einer schlechten Idee. In dem Fall, den die Polizei am Münchner Flughafen hatte, war sie so gut getarnt, dass nicht einmal die Besitzerin davon wusste.

 

Flughafen München - Die Szene erinnert ein wenig an Agentenfilme aus den 60er Jahren: Ein Frau hat am Münchner Flughafen in ihrem Handgepäck eine Pistole geschmuggelt. Aber nicht einfach so, sondern in einem Buch, in dem die Seiten passend herausgeschnitten wurden. 

Bei einer Sicherheitskontrolle am Montagvormittag am Terminal 2 fiel die gut versteckte Schusswaffe natürlich trotzdem auf: Der Röntgenblick legte dem vermeintlichen Schurken das Handwerk. Der Missetäter: Eine 59-Jährige aus Oberfranken. Die fiel laut Polizei aus allen Wolken, als sie am Scanner wegen der Pistole aufgehalten wurde. 

Geheim-Agentin wider Willen

Sie hatte das Buch online als Urlaubslektüre gekauft und vor der Reise nicht aufgeschlagen. Ein Sachverständiger klärt nun, ob die Waffe tatsächlich funktionsfähig ist. Die Polizeiinspektion Flughafen ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die "Geheim-Agentin" wider Willen" flog ohne ihre Lektüre in den Urlaub nach Ägypten.

 

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