Gegen Rechtsextremismus 1860 tritt Münchner Bündnis für Toleranz bei

Die Löwen sind jetzt einem Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt beigetreten Foto: sampics

Zusammenschluss aus Kirchen, Sozialverbänden und demokratischen Parteien gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt: Der TSV 1860 ist jetzt dem Bündnis beigetreten

 

Der TSV 1860 München ist jetzt Mitglied des Münchner Bündnis für Toleranz. Dieser Zusammenschluss aus Kirchen, Sozialverbänden, demokratischen Parteien und anderen wichtigen gesellschaftlichen Gruppen engagiert sich in München gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt.

Die Löwen wurden am Dienstag einstimmig in diesen Kreis aufgenommen. Vizepräsident Franz Maget: „Mit annähernd 20.000 Mitgliedern sind wir einer der größten Sportvereine in Deutschland. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, öffentlich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus vorzugehen. Unsere klare Haltung in dieser Frage möchten wir auch durch unsere Mitgliedschaft im Münchner Bündnis für Toleranz unterstreichen."

Der TSV 1860 hat bereits vor geraumer Zeit in seine Vereinssatzung aufgenommen, dass Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit vereinsschädigendes Verhalten darstellen und mit Vereinsausschluss geahndet werden. Franz Maget: „Damit soll klar werden, dass wir politischen Extremismus bei uns nicht dulden und alle geeigneten Maßnahmen ergreifen, um Rechtsextremisten entgegenzutreten."

Alle Infos zum Münchner Bündnis für Toleranz gibt es unter http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Buendnis-fuer-Toleranz.html.

 

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