Gegen Holstein Kiel im Grünwalder Stadion Löwe frisst Storch! 1860-Fans mit martialischer Choreo

Beeindruckend: Die Stadion-Choreographie der Sechzger vor dem Pokalspiel gegen Holstein Kiel. Foto: sampics/Augenklick

Die Anhänger des TSV 1860 beeindrucken beim Pokalspiel gegen Holstein Kiel mit einer sehenswerten aber martialischen Stadionchoreographie. Dabei in der Hauptrolle: Ein Löwe und ein Storch.

München - Nichts war's mit dem Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals für den TSV 1860. Die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka musste sich am Sonntag gegen Holstein Kiel nach einer 1:0-Führung am Ende doch noch mit 1:3 geschlagen geben (hier geht's zum Spielbericht).

Definitiv zweitrundenreif war jedoch die Stadionchoreographie, mit der die Löwen-Anhänger ihr Team zusätzlich motivieren wollten. Die Westkurve, das Herzstück des Grünwalder Stadions, ganz in blau gehüllt – dazu ein Banner mit der Aufschrift "Dreifachbelastung uns egal! Die Störche fress ma allemal!".

Daneben waren ein Löwe und ein Storch die besonderen Protagonisten der Choreo – natürlich mit dem schlechteren Ende für das Kieler Maskottchen. Verfolgte der Löwen den Storch erst noch unten am Zaun, landete der Vogel wenig später im Maul des Raubtiers.

Der Banner-Löwe zeigte Biss, ebenso wie die Mannschaft auf dem Platz – am Ende hat es trotzdem nicht sollen sein. Dennoch: Die sehenswerte Choreographie macht Lust auf weitere Spiele auf Giesings Höhen.


Löwe frisst Storch! 1860-Fans mit martialischer Choreo
Die Anleitung, die die Fans vor dem Anpfiff bekommen haben. (Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.) Foto: AZ

1860-Anhänger mit Protest gegen DFB

Auch die Löwen-Fans beteiligten sich am Protest gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball-Liga (DFL). Zahlreiche Fan-Clubs der Mannschaften aus den Profiligen haben bei den Erstrunden-Spielen im DFB-Pokal mit Plakaten und Bannern protestiert. "DFB, DFL & Co. - Ihr werdet von uns hören!", heißt das Motto, mit dem die Fanszene am Pokal-Wochenende in einer bundesweiten Aktion auf mangelnde Ergebnisse in dem vor einem Jahr begonnenen Dialog mit dem Fußball-Verband hinweisen wollte.

Eine ähnliche Protestaktion mit zahlreichen Schmähplakaten gegen den DFB gab es bereits zu Beginn der vergangenen Saison.

 

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