Gastrolle in "Rote Rosen" Jürgen Drews: "Wenn ich kein Lampenfieber mehr habe, höre ich auf"

Jürgen Drews übernimmt eine Gastrolle bei "Rote Rosen": Ab Folge 2922 checkt er mit seinem geliebte Banjo im Hotel "Drei Könige" ein Foto: ARD/Nicole Manthey

Schlagersänger Jürgen Drews spielt ab 9. Juli eine Gastrolle in der ARD-Telenovela "Rote Rosen". Im Interview erzählt er, wie die Arbeit am Set war und schwärmt von Ehefrau Ramona.

 

Jürgen Drews ("Ein Bett im Kornfeld") denkt mit seinen 74 Jahren noch nicht an die Rente: Der Schlagersänger ist ab dem 9. Juli in vier Folgen der ARD-Telenovela "Rote Rosen" zu sehen. In den Episoden 2922 bis 2925 (9. bis 12. Juli, jeweils um 14:10 Uhr) spielt er sich selbst in einer Gastrolle. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät Drews, wie es ihm am Set gefallen hat. Außerdem spricht er über seine Zukunftspläne und seine Liebe zu Ehefrau Ramona (45), mit der er seit 24 Jahren verheiratet ist.

Herr Drews, haben Sie sich auf die Rolle in "Rote Rosen" vorbereitet?

Jürgen Drews: Nein, auf gar nichts vorbereitet. Ich bin hier reingekommen, bin vorgestellt worden. Mit den Leuten, die ich bis jetzt kennengelernt habe, macht es richtig Spaß, das sind ganz dufte Typen. Die freuen sich auch über jede Abwechslung, weil die das ja schon seit 150.000 Jahren machen.

Sie haben schon in ein paar Filmen und Serien mitgespielt. Würden Sie das gerne öfter machen?

Drews: Da mache ich mir keine Gedanken darüber, weil das nicht meine Passion ist. Auf was ich wirklich stehe, ist Musik zu machen und kreativ zu sein. Ich arbeite momentan an 30 Titeln. Einer ist schon fünf Jahre alt, da habe ich mal angefangen und jetzt mache ich weiter. Mal sehen, was daraus wird, denn ich will mit immer wieder neuen Titeln aufwarten. Ich bleibe nicht stehen. Solange ich noch nicht in der Grube liege, mache ich weiter, und das macht mir einen tierischen Spaß.

Sie sind also immer auf Achse...

Drews: Immer auf Achse bin ich nicht, denn ich liebe Ramona über alles. Ich habe immer noch Herzklopfen. Je mehr wir uns sehen, desto besser ist es. Zur Eröffnung der Mallorca-Saison kommt sie auch mit. Unsere drei Hunde lasse ich auch nicht immer gerne alleine. Ich fühle mich rundum wohl, außer, dass ich immer älter werde.

Was war das Witzigste am Set?

Drews: Die Leute sind total nett. Heute habe ich schon den dritten Regisseur kennengelernt. Die sind einfach super drauf, ganz offen. Die müssen sich ja jeden Tag rumkloppen mit neuen Szenen. Wenn du sowas über Jahre machst, kann leicht der Frust Einzug halten. Aber hier ist das scheinbar nicht so!

Gedreht wird "Rote Rosen" in Lüneburg. Wie gefällt Ihnen das kleine Städtchen in Norddeutschland?

Drews: Ich kannte Lüneburg schon, weil ich hier mal aufgetreten bin. Ich habe mal das Stadtzentrum besucht, was ja zum Glück vom Krieg nicht so lädiert wurde. Ich fühle mich wie zu Hause hier. Ich bin ja in Norddeutschland aufgewachsen. Ich vermisse nur bisschen Ramona, das ist alles.

Welches Projekt kommt als nächstes?

Drews: Ich gehe auf Tour mit meiner Band! Ich habe ein ganzes Bläserset dabei, Sängerinnen und Tänzer. Ich greife natürlich auch selber zur Gitarre, ich spiele mein Banjo-Solo, das ich schon mit 15 Jahren gespielt habe. Damit habe ich auch einen Preis gewonnen als bester Banjo-Spieler von Schleswig-Holstein. Das ist wirklich ein verzwicktes Banjo-Solo. Das ist richtig schwierig. Da bin ich immer noch nervös und habe immer noch Lampenfieber. Solange ich das noch habe, mache ich das noch, und wenn ich kein Lampenfieber mehr habe, dann höre ich auf.

 

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