"Gäbe es bei Bayern nicht" Gladbachs Sportdirektor Max Eberl lässt Dampf ab

Max Eberl holt zum Rundumschlag aus Foto: dpa

Nach dem mageren 1:1 gegen Celtic Glasgow im Heimspiel der Champions League hat Max Eberl zum Rundumschlag gegen die DFL, den FC Bayern und Co. ausgeholt.

 

Der Frust nach dem 1:1 gegen Celtic Glasgow vor eigenem Publikum muss tief gesessen haben bei Max Eberl. Der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach machte seinem Ärger im Interview mit dem Kicker Luft.

Eberl: "Ich weiß nicht, was die Liga sich dabei gedacht hat."

Dort sagte er: "Einen Champions-League-Teilnehmer freitags direkt wieder spielen zu lassen, ist ein bisschen dünn. Bei Bayern München gäb's das nicht. Ich habe noch nie gehört, dass Bayern nach der Champions League freitags gespielt hat. Die spielen immer samstags oder sonntags". Die Erholungspause für die Mannschaft aus Mönchengladbach dauert dagegen nur 70 Stunden - viel zu kurz nach Eberls Meinung: "Ich weiß nicht, was die Liga sich dabei gedacht hat."

Handelt es sich dabei um die berechtigten Sorgen des sportlich Verantwortlichen von Gladbach oder um aufgestauten Frust nach dem drohenden Champions-League-Aus seiner Mannschaft? Denn bei genauerem Hinsehen wirken die Argumente von Eberl wenig überzeugend: Zwar ist die Regenerationszeit zwischen den Spielen kurz, doch damit müssen alle Teilnehmer der internationalen Wettbewerbe zurechtkommen.

Und vergleicht man die Situation der Fohlen mit Mannschaften wie Leverkusen oder Dortmund, die darüber hinaus noch auswärts spielen, dann zeigt sich, dass bei diesen Teams sogar nur 65 Stunden zwischen den Spielen liegen - und damit fünf Stunden weniger als bei den Gladbachern.

Keine Bevorzugung der Bayern zu finden

Und auch nach einer klaren Bevorzugung des FC Bayern gegenüber Eberls Team kann man lange suchen. Beide Clubs absolvieren am Wochende ihr viertes Pflichtspiel in den letzten 11 Tagen!

 

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