Friends, Baywatch und Co. Das waren die kultigsten TV-Serien der 90er Jahre

Die 90er - lang ist's her! Klicken Sie sich durch die Bilderstrecke und sehen Sie die mit Abstand kultigsten Serien dieser nach wie vor denkwürdigen TV-Ära. Foto: az

Ob mutige Raumfahrer, ungekrönte Prinzen oder erfolglose Schuhverkäufer: In den 90er Jahren gab es zahlreiche geniale Serien, die allesamt Kult-Status erreicht haben. Eine Zeitreise.

 

München - Serien wie "Game of Thrones" oder "The Walking Dead", aber auch Sitcoms wie "The Big Bang Theory" sind derzeit hoch im Kurs bei bekennenden Serien-Junkies. Aber bereits eine gefühlt schier endlos zurückliegende Epoche wartete mit einem perfekten Mix aus Humor, Spannung und Science-Fiction auf: Die 90er! Hier sehen Sie die mit Abstand kultigsten Serien dieser nach wie vor denkwürdigen TV-Ära.

"Eine schrecklich nette Familie"

"Kommt ne' fette Frau in den Schuhladen": Das einzige, was noch heute legendärer als Al Bundys (Ed O'Neill) fiese Sprüche gegen die Damenwelt ist, sind die berühmten "vier Touchdowns in einem Spiel" des erfolglosen Schuhverkäufers. Auch Hausdrache Peggy (Katey Sagal) bekam oft genug ihr Fett weg, revanchierte sich aber mit chronischer Tatenlosigkeit im Haushalt... und Sex. Dazu die blonde Blindgängerin Kelly (Christina Applegate), von ihrem Vater stets liebevoll Dumpfbacke genannt, und ihr Bruder, der clevere Lustmolch Bud (David Faustino), fertig war eine der spaßigsten Sitcoms der 90er.

"Friends"

Sechs Freunde und zwei Apartments, deren Grundriss wohl noch heute jeder Fan blind aufzeichnen kann - mehr brauchte "Friends" nicht, um zu einer der besten und auch teuersten Serien aller Zeiten zu werden. Was daran teuer gewesen sein kann? Als die Show so richtig durchstartete, kassierten die Hauptdarsteller angeblich über eine Million Dollar pro Episode - bei sechs Hauptfiguren kam da einiges zusammen. Später gaben sich zudem viele Top-Schauspieler als Gaststar die Ehre, von Brad Pitt über Bruce Willis hin zu George Clooney. Das kostet!

"Baywatch"

Heiße Strände, noch heißere Kurven und dazu den prächtigen Brust-Flokati des Deutschen liebsten US-Imports, David Hasselhoff: Als "Baywatch" startete, konnte sich wohl niemand vorstellen, dass die furchtlosen Rettungsschwimmer von Malibu genug Stoff für elf Staffeln und unglaubliche 243 Episoden bieten würden. Mit viel Stoff hatte der Erfolg der Show aber auch nichts zu tun, am aller wenigsten am Körper der zahlreichen Badenixen wie Pamela Anderson.

"Akte X"

Die Wahrheit lag in den 90er Jahren genau einmal die Woche "irgendwo da draußen." Für Agent Fox Mulder (David Duchovny) und Kollegin Dana Scully (Gillian Anderson) bedeutete das konkret, in den bislang neun Staffeln der Serie "Akte X" Aliens, Mutanten, Geister, Monster und sonstige übernatürliche Erscheinungen zu jagen. Auch wenn Letztere dafür natürlich immer eine plausible Erklärung gefunden hat, selbst als sie von Außerirdischen entführt wurde - war alles nur ein Wetterballon. Es ist übrigens ganz bewusst von bislang neun Staffeln die Rede, denn wie unlängst bekannt wurde, werden bald neue Folgen der Mystery-Serie entstehen!

"Der Prinz von Bel-Air"

Mit "Der Prinz von Bel-Air" wuchs einer der bis heute erfolgreichsten Hollywood-Stars der Filmgeschichte heran. Als umtriebiger Ghetto-Junge, der im Nobel-Viertel Bel-Air landet, brachte Will Smith seinen inzwischen leider verstorbenen Serien-Onkel Phil ein ums andere Mal zum Wahnsinn. Der Clou an der eigentlich als Comedy-Serie konzipierten Sendung: Von Zeit zu Zeit nahm sie sich die Zeit, auch ernste gesellschaftliche Themen anzusprechen, speziell die afro-amerikanische Bevölkerungs-Schicht betreffend.

"Star Trek: Next Generation"

"Machen Sie es so", mit diesen Worten kündigte Kapitän Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) in aller Regel das Vordringen in Galaxien an, "die nie ein Mensch zuvor gesehen hat." Zu Beginn der Serie zwar noch in Uniform-Einteilern, die wie Strampelanzüge für Erwachsene aussahen, später dann aber ungleich schicker und erfolgreicher. Denn auch wenn die Serie schon 1987 startete, der Hype für sie brach erst in den 90er Jahren so richtig aus.

"Hör mal, wer da hämmert"

"Mehr Power!" Das grunzte Tim Taylor (Tim Allen) immer, kurz bevor der selbsternannte Heimwerkerkönig mit einer neuen Blessur im Krankenhaus wieder zu sich kam. Denn seine beiden linken Hände wurden in "Hör mal, wer da hämmert" nur von seiner Selbstüberschätzung getoppt. Daran konnten auch seine drei frechen Söhne, Ehefrau Jill sowie Kollege und Freund Al "Flanell" Borland nichts ändern. Einzig auf die stets fundierten Ratschläge seines mysteriösen Nachbarn, Mister Wilson, hörte der Heimwerker hin und wieder.

 

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