Freund schlägt Alarm Ingrid Steeger geht es "lebensbedrohlich schlecht"

Sie bringt Deutschland zum Lachen, doch lustig ist es in ihrem Leben nie gewesen: Ingrid Steeger erlebt gerade leider ihren bisherigen Tiefpunkt. Aktuell ist sie in einer Klinik. Foto: Schneider-Press/Schönberger/Erwin Schneider

Am 1. April feiert Ingrid Steeger, die einstige Ulknudel, ihren 72. Geburtstag – zum Lachen ist das alles überhaupt nicht. Dem "Klimbim"-Star geht es lebensbedrohlich schlecht.

 

Am 1. April, ausgerechnet, kommt Ingrid Steeger vor fast 72 Jahren auf die Welt. Als Aprilscherz. In Wahrheit ist es Ironie des Schicksals.

Denn wirklich lustig war es im Leben von Ingrid Steeger nie, obwohl es paradoxerweise sie ist, die die TV-Nation besonders in den 70ern zum Lachen bringen soll. Als "Klimbim"- Göre Gaby mit Zöpfen und angemalter Zahnlücke sorgt sie bundesweit für Heiterkeit.

Der bisherige Tiefpunkt

Heute fehlen ihr tatsächlich Zähne, dazu das Geld für Friseurbesuche und sonstige Hygieneartikel. Sie kümmert sich lieber um ihren geliebten Hund Eliza Doolittle, als um ihr gepflegtes Äußeres. Zum Lachen ist das alles überhaupt nicht mehr. Aber bei Ingrid war es das halt leider noch nie.

Momentan ist sie an einem bisherigen Tiefpunkt angekommen. Denn, das dürfte mittlerweile so ziemlich jeder Mensch, der sich medial weiterbildet, mitbekommen haben: Ingrid Steeger geht es verdammt schlecht.

Verwahrlost, betrunken, gestürzt

Das Drama im Schnelldurchlauf: Der Vermieter der Schwabinger Wohnung droht wegen Verwahrlosung mit Rauswurf, Freunde schlagen öffentlich Alarm, Steeger stürzt auf dem Weg zum Stammlokal, wirkt schon morgens alkoholisiert und, und, und.

Stand jetzt: Ihr Hund ist bei einem Freund, richtig realisiert hat sie das wohl noch nicht, weil sie zuletzt weiter mit einer Leine in der Hand spazieren ging. Eine andere Freundin holte sie nun ab, brachte sie in eine Klinik, wo sie entgiftet und aufgepäppelt wird.

"Wenn sie die Klinik frühzeitig verlassen sollte, wird sie sterben."

Dazu leidet die abgemagerte und angeschlagen wirkende Steeger seit Jahren an Schwindel, tauben Knien (wegen der jahrelangen "Klimbim-Überschläge) und einem Schluckauf, der nicht weggeht. Ein enger Freund zur AZ: "Ingrid ist gar nicht gern in der Klinik – aber sie weiß auch: Wenn sie die Klinik frühzeitig verlassen sollte, wird sie sterben. Es geht ihr tatsächlich so schlecht, dass sie dringend Hilfe braucht. Und die muss sie jetzt auch zulassen."

Genau das dürfte aber das große Problem sein: Hilfe zu bekommen, ist Ingrid Steeger überhaupt nicht gewöhnt. Damit kennt sie sich nicht aus, dagegen wehrt sie sich reflexartig, weil es ihr suspekt ist. Schon als Kind wird sie von der eigenen Mutter beleidigt und als "vertrocknete Pflaume" beschimpft, später sind es die vielen Männer, die sie schlecht behandeln, ausnutzen, sich in ihrem schönen Schein sonnen wollen.

Dieter Wedel, der netteste Mann in ihrem Leben

Der netteste Mann, so erzählte es Ingrid der AZ immer wieder, war Regisseur Dieter Wedel. Obwohl er parallel eine andere Frau liebte. Wenn er für die Schauspielerin trotzdem der "loyalste und aufrichtigste Mann" in ihrem Leben war, ist das eine sehr traurige Bilanz.

Steeger, die auch privat gern die ewige Göre mit dem Sturkopf geblieben ist, will also weder Hilfe noch Mitleid. Dass sich aktuell das Sozialamt um ihre verschmutzte Wohnung kümmert, lässt sie vermutlich auch nur zu, weil sie es von der Klinik aus nicht verhindern kann.

"Es ist mein Leben", sagt sie ständig und klingt dabei patzig. Ja, es ist ihr Leben. Aber wenn es ihr Leben bleiben soll, dann kann man ihr zum Geburtstag nur wünschen, dass sie die Hilfe, die sie nun bekommt, auch als Geschenk annimmt.

Lesen Sie hier: Ingrid Steeger - "Ich will keinen Sex mehr haben müssen"

 

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