Fressen, Trinken und Bewegung So schützen Sie ihre Haustiere vor der Hitze!

Viel Trinken und ein kühles Tuch: Vor allem kleine Tiere, wie dieser Dackel, haben mit der Hitze zu kämpfen. Foto: dpa

Hohe Temperaturen um die 30 Grad setzen auch den Haustieren zu. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, wie Tierhalter ihren Lieblingen die Hitze erträglicher machen können. Hier einige Tipps.

 

München/Berlin - Ursula Bauer von der aktion tier in Berlin sagt beispielsweise: „Hunde und Katzen beispielsweise liegen im Sommer gerne an kühleren Orten wie etwa im Keller, auf den Fliesen im Bad oder unter dem Baum im Garten“. Die Tiere sollen selbst entscheiden können, wo sie sich am liebsten aufhalten möchten - dort fühlen sie sich am wohlsten.

Fressen & Trinken

Wie für Menschen ist natürlich auch für alle Haustiere frisches Trinkwasser in ausreichender Menge im Sommer besonders wichtig. Für Hunde und Katzen kann man Wassernäpfe an mehreren Stellen in der Wohnung aufstellen, damit sie sich je nach Bedarf erfrischen können.

Es mit dem Fressen aber nicht zu gut meinen, denn ein übervoller Magen belastet bei Hitze nur zusätzlich. Deswegen sind kleine, über den Tag verteilte Futterrationen für die Haustiere jetzt besser, als eine große Portion. Nassfutter bitte nicht stehenlassen, da Fliegen hier sehr schnell ihre Eier ablegen.

Bewegung

Sportliche Gassirunden mit dem Hund oder die Spielstunde mit dem Stubentiger sollten besser auf die frühen Morgenstunden oder den Spätnachmittag/Abend gelegt werden, wenn die Temperaturen wieder erträglich sind.

Gehege und Käfige

Gehege von Kleintieren oder Vogelkäfige dürfen nie auf der Fensterbank oder an anderen besonnten Stellen stehen. Die Gefahr der Überhitzung ist gerade bei diesen Tieren sehr groß.

Wird es über den Mittag in der Wohnung zu heiß, kann man den Vogel- oder Kleintierkäfig stundenweise in den kühleren Keller stellen. Auch die Außengehege von Meerschweinchen und Kaninchen müssen immer ausreichend Schatten bieten.

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Ventilatoren

In der heißen Sommerzeit werden in vielen Wohnungen Ventilatoren oder Klimaanlagen eingeschaltet. „Die kühle Zugluft tut unseren Haustieren jedoch nicht gut, sie kann zu Erkältungen und Augenentzündungen führen“, warnt Bauer. Rotierende Standventilatoren bergen außerdem für freifliegende Vögel ein hohes Verletzungsrisiko. Daher sollte in den Aufenthaltsräumen von Tieren auf Ventilatoren und Klimaanlage verzichtet werden.

Besser ist, die Jalousien tagsüber herunter zu lassen und feuchte Handtücher aufzuhängen, welche die Räume durch die Verdunstung abkühlen.

 

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