Freistaat wirtschaftet fleißig Die Steuereinnahmen in Bayern steigen weiter an

Die Steuereinnahmen in Bayern sind wieder gestiegen. Foto: Tobias Hase/dpa

Während beim Bund die Steuereinnahmen sinken, steigen sie in Bayern an. "Diese positive Entwicklung ist erfreulich, aber wahrlich kein Anlass übermütig zu werden", sagt Finanzminister Albert Füracker.

 

München - Im Gegensatz zum Bund muss Bayern seine Steuerschätzung für die kommenden Jahre nicht nach unten korrigieren. "Die starke wirtschaftliche Entwicklung in Bayern führt nach der Prognose der Steuerschätzer bis einschließlich 2020 zu Steuermehreinnahmen von insgesamt 227 Millionen Euro im Vergleich zum Schätzwert vom Oktober 2018", sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Damit könne sich der Freistaat "in positiver Weise" von der rückläufigen Entwicklung auf Bundesebene abkoppeln. "Diese positive Entwicklung ist erfreulich, aber wahrlich kein Anlass übermütig zu werden."

Wegen der eingetrübten Konjunktur steigen die Einnahmen des deutschen Staates weniger stark als zuletzt. Bund, Länder und Kommunen müssen in Summe bis 2023 mit 124,3 Milliarden Euro weniger auskommen als noch im November erwartet. Im Bund ist daher eine Diskussion entbrannt, was das für die Projekte der Bundesregierung bedeutet, für die das erwartete Steuerplus eigentlich schon verplant war. Im November hatten die Steuerschätzer für die Zeit bis 2022 noch ein Plus von 6,7 Milliarden Euro für Bund, Länder und Kommunen berechnet.

 

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