Frank ist nicht verantwortlich Grüne schimpfen nach Wald-Absage auf falsche Person

Emily Engels ist Rathaus-Reporterin der Abendzeitung.
Dass Kristina Frank eine Begehung des Forsts Kasten verhindert haben soll, stimmt nicht. Foto: Wikipedia, Gras-Ober

Kristina Frank soll eine Begehung eines Forsts bei Forstenried untersagt haben. Dabei ist die gar nicht verantwortlich.

 

München - Grünen-Stadträte hatten eine Begehung des Forsts Kasten bei Forstenried mit fachlicher Begleitung geplant, um sich "ein Bild von den für den Kiesabbau vorgesehenen Flächen zu machen". Doch kurz vor dem von Stadtrat Herbert Danner organisierten Termin habe die Forstverwaltung einen Rückzieher machen müssen – angeblich auf Anweisung von Kommunalreferentin (und OB-Kandidatin) Kristina Frank (CSU), behaupten die Grünen.

Fachliche Begleitung gebe es nur für Stadtrat Danner, der auch das Amt des Verwaltungsbeirat inne hat. Stadträtin Anja Berger schimpft, es gebe ein "legitimes Informationsbedürfnis". Allein wegen der Kritik, dem Stadt und Stadtrat seit Monaten bezüglich der eventuellen Rodung für den Kiesabbau ausgesetzt seien.

Für den Forst Kasten ist Stiftungsverwaltung zuständig

Doch das Kommunalreferat stellt klar: Frank ist gar nicht für den Forst Kasten zuständig! Der sei eine eigene, rechtsfähige Stiftung und werde von der Stiftungsverwaltung betreut, die dem Sozialreferat untersteht. War die Grünen-Attacke wohl Wahlkampf-Strategie oder einfach nur Unkenntnis?

Eine Sprecherin des Kommunalreferats ganz sachlich: "Der Grünen-Fraktion, die diese Kenntnis aufgrund der vielfältigen Diskussionen um den Stiftungswald haben sollte, wurde nahegelegt, sich wegen der Begehung mit der zuständigen Stiftungsverwaltung in Verbindung zu setzen."

 

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