Fraktion hakt nach Reinigungspersonal bei der Stadt München: Wie sauber gehts da zu?

Reinigungskräfte verdienen ohnehin nicht viel - die Grünen äußern nun den Verdacht, dass in München sogar unter Mindeslohnniveau gezahlt wird. Foto: imago/epd

Wie sauber geht es bei der der Stadt zu? In einem Antrag äußern die Grünen einen schlimmen Verdacht und wollen nun mehr über die Arbeitsbedingungen der Reinigungskräfte wissen.

München - Die Stadt München hat viele Räumlichkeiten und auch die wollen regelmäßig gereinigt werden. Doch wie sauber geht es dabei zu? Das will die Stadtratsfraktion der Grünen und rosa Liste nun genau wissen und fragt in einem Antrag nach den Arbeitsbedingungen der Reinigungskräfte.

Nur für einen kleinen Teil der städtischen Räume ist auch wirklich städtisches Personal zuständig. Ein Großteil der Räumlichkeiten werden von Fremdkräften geputzt. Der Verdacht der Grünen/rosa Liste: Die externen Firmen würden sich nicht um gesetzliche Regelungen scheren und den Angestellten zum Beispiel nur Niedriglöhne unterhalb des Mindestlohns auszahlen oder ihnen wegen Krankheit fristlos kündigen.

Outsourcing als Problem

Oft würden auch übertrieben enge Zeitpläne die Reinigungskräfte zusätzlich unter Druck setzen. Das Ergebnis: Schlecht geputzte Räume, Beschwerden und schlimmstenfalls Kündigungen an der falschen Stelle. Das alles könne nur passieren, weil die Stadt die Putzkräfte nicht mehr selbst anstellt, monieren die Grünen. Und das in Zeiten "sprudelnder Steuereinnahmen".

In der Antrag fordert die Stadtratsfraktion konkreten Zahlen zu Kündigungen und Kontrollen. Wie sauber es also wirklich zugeht in der Branche, wird sich zeigen, wenn die Antwort vorliegt.

 

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