Fotos von zu Hause Was die Promis während der Coronavirus-Krise machen

Ilse Aigner hat sich extra für die AZ mit dem Handy dahoam auf ihrer Terrasse in Feldkirchen fotografieren lassen. Foto: Privat

Seit gut einer Woche herrscht in Bayern aufgrund der Coronavirus-Pandemie eine beschränkte Ausgangssperre. Die AZ zeigt, was die Promis in dieser schweren Zeit Zuhause machen.

 

München - Ilse Aigner (55), Präsidentin des Bayerischen Landtags: "Die Ausgangsbeschränkung muss jetzt eingehalten werden – es ist wichtig, dass wir alle in Bayern mitmachen und zusammenhalten!  Und ganz so schlimm ist es ja nicht – wir können ja noch allein oder mit Partner joggen oder mit den Kindern spazieren gehen", sagt die Landtags-Präsidentin. "Oder auch Lebensmittel einkaufen, zum Arzt, zur Apotheke oder zur Bank gehen."

Ilse Aigner: "Wir sind es unseren Mitmenschen, vor allem den älteren, schuldig"

Sie selbst macht Home-Office. „Ich nutze Telefon-und Videokonferenzen und sitze dabei auch mal auf meiner Terrasse. Wir sind es unseren Mitmenschen, vor allem den älteren, schuldig, dass wir jetzt vernünftig handeln. Ich bin froh, dass die Staatsregierung alles tut, unsere Gesundheit zu schützen und auch der Wirtschaft in Bayern massiv zu helfen.

Vor allem auch den kleinen Betrieben und den Selbstständigen. Gemeinsam werden wir das alle überstehen - da bin ich mir sicher. Ich danke allen, die sich an die Regeln halten und alles weiter am Laufen halten!“

"Abstand ist Anstand"

Für W.A. Riegerhof, Autor, Stadtschreiber und Kolumnist, ist derzeit Schreiben zuhause in Schwabing angesagt. Frühmorgens, wenn nichts los ist, zieht es ihn ins Grüne: "Abstand heißt Anstand – am Olympiaberg oder im Englischen Garten funktioniert’s um die Zeit."

Der AZ verrät er: "Menschenpause ist auch eine Art Fasten und beflügelt die Kreativität. Ich denke oft an die Worte, die mir der Direktor vom Tierpark Hellabrunn, Rasem Baban, vergangene Woche mitgab: "Die Natur braucht uns Menschen nicht, aber wir brauchen die Natur..."

Manou Lubowski: Quatsch mit den Kindern

Der Münchner Schauspieler Manou Lubowski ("Küstenwache", "Das Jesus Video", "Dr Klein") sieht seine unfreiwillige Zeit dahoam "eigentlich recht entspannt, ich kümmere mich viel um meine Töchter Carlotta ( 2) und Beija (14): Wir gehen täglich raus, um frische Luft zu schnappen, halten uns aber von Leuten fern.

Ansonsten blödeln wir viel herum, üben am Klavier, machen Gesellschaftsspiele und Puzzles und erfinden auch eigene Spiele mit viel Quatsch, maskieren uns und haben Spaß. Insofern versuche ich einfach, das Beste daraus zu machen! Es geht ja nicht anders."

Saskia Valencia in Österreich

"Ich wollte ja nur für ein paar Tage auf meine Berghütte in Tirol – jetzt bin ich hier quasi in österreichischer Quarantäne", erzählt Schauspielerin Saskia Valencia (55), die wir per WhatsApp-Anruf erreichten. "Ich bin hier aber Viren-save, die nächsten Nachbarn sind ein paar Kilometer entfernt, ich nutze die Zeit um die Hütte zu streichen, alles auf Vordermann zu bringen, zu pflanzen – und um zu detoxen und zu entschlacken!

Natur pur, ich bin viel in den Bergen, lebe gesund, gehe früh ins Bett, war heute Morgen schon um 5 Uhr wach. Hier laufe ich auch komplett ungestylt herum (siehe Foto). Telefon hab ich hier zwar keins, zum Glück aber Wlan, und bin ständig mit meinen Lieben in Kontakt: mit meinen Eltern und zu meinen Kindern, bin ja letztes Jahr auch Oma geworden. Ich bin gespannt, wann ich wieder in meine geliebte Münchner Wohnung kann…"

Uschi Ackermann: "In der Krise Gutes tun"

"Als die Raupe sich entpuppte, dachte sie erst, es ist Weltuntergang – aber dann wurde sie zum Schmetterling!" Diesen Satz hat Uschi Ackermann vor ein paar Tagen aufgeschnappt. Und ihn sich gleich zum Credo auserkoren.

"Wir müssen positiv bleiben in dieser harten Zeit", findet die Käfer-Witwe. Ausmisten, aufräumen, Unterlagen vorbereiten, unliebsa me Büroarbeiten, Fotos sichten und in glücklichen Erinnerungen schwelgen: so sieht der Tagesablauf der 72-Jährigen aus. "Darüber hinaus gehe ich mit meiner Mopsdame Julie hier ums Eck in den kleinen Park, wenn nichts los ist."

Gerade hat Münchens Tierschutz-Lady eine Spende organisiert. Für die Tiere vom Circus Baldoni Kaiser. "Der Zirkus steht am Cosimawellenbad –er ist kurz vor dem Ruin. Jetzt unterstütze ich sie monatlich mit einer größeren Futterspende, die erste Lieferung kam schon an und alle sind happy", freut sich Ackermann.

Und hält es mit ihrem 2015 verstorbenen Mann: "Das letzte Hemd hat keine Taschen! Und genau wie er kann ich einfach nicht anders, als zu helfen…"

Alexandra Polzin: "Jeden Tag ein Date"

"Mein Mann Gerhard Leinauer und ich haben jeden Tag ein Couch Date", verrät Moderatorin und Mode- und Lifestyle-Expertin (HSE24) Alexandra Polzin. "Und das besprechen wir morgens nach dem Aufstehen beim Kaffee und verabreden uns zu einem bestimmten Zeitpunkt auf der Couch."

Simon Pearce: "Kreativität als Daddy ist gefragt"

Simon Pearce, Comedian (38): "Ich genieße gerade – trotz der ganzen Situation und der abgesagten Auftritte mit meinen Programmen – ‚Allein unter Schwarzen’ und ‚Pea(r)ce on Earth’ – die Zeit mit meiner Family. Vor allem mit meinem Sohn, 22 Monate, er hatte noch nie so lange am Stück Mama und Papa am Start", lacht Simon Pearce.

Und verrät: "Man muss halt ein bisschen kreativ werden, so ganz ohne Spielplatz und Spieldates und ohne Deutsches Museum, Tierpark und so weiter." Auch die Oma – Volksschauspielerin Christiane Blumhoff – vermisse ihren Enkel. Und umgekehrt. "Ansonsten muss man halt das Beste draus machen: Lernt eine Sprache oder macht was, was Ihr schon immer mal machen wolltet!", findet der bayerische Komödiant, Kabarettist und Schauspieler.

"Ich selbst bring mir grad nebenbei noch Gitarre spielen bei, hatte es schon mal ein bisserl gelernt und üb’ jetzt fleißig wieder, mache Sport zu Hause und geh joggen, solange es noch geht. Also, was ich noch ganz gut an dem Ganzen finde: dass wieder mehr telefoniert oder Video gechattet wird. Die Leute rücken zamm!"

"Sport für psychische und körperliche Durchhalten"

"Genau wie so vielen Menschen macht mir diese Zeit auch Angst!", gibt Isabella "Bella" Hübner zu. Die Schauspielerin (u.a. "Sturm der Liebe") bleibt mit Ehemann Alexander Wiedl und ihren Hunden Sam und Tyson dahoam in ihrer Villa im Süden von München. Und versorgt zusätzlich ihre 80-jährige Mutter.

"Ich reiche ihr das Essen durch das Küchenfenster, sie soll ja im Moment auch nicht aus dem Haus gehen und soziale Kontakte meiden." Dabei setzt die Blondine auf "vegane Immun-Power-Gerichte als Sterne-Menü für die ganze Familie, zum Beispiel Linsenbraten in Blätterteigmantel an Ma ronen-Rotwein-Champignonsauce mit Vollkornsemmelknödel und vegane Mousse au Chocolat mit Kokos-Erdbeeren. Zusätzlich treibe ich jeden Tag Sport. Dazu kann ich nur alle motivieren, das ist mega für das psychische und körperliche Durchhalten!"

Fit aus der Krise, so das Motto der 53-Jährigen. Und: "Meinen Respekt haben alle Menschen, die sich aufgrund ihrer Arbeit jetzt nicht zurückziehen können und dazu beitragen, dass wir versorgt werden. Danke!"

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