Formel 1 im Umbruch Ecclestone betont: "Ich bleibe Chef"

Bernie Ecclestone (86) ist Geschäftsführer der Formula One Group und wurde am 18. Dezember 2014 vom Rechte-Inhaber CVC im Amt bestätigt. Foto: dpa

Bernie Ecclestone hat genug: Der Formel 1-Boss verwehrt sich gegen Spekulationen um ein mögliches Ende seiner alleinigen Regentschaft - und zeigt sich auch gegenüber Veränderungen im Motorsport-Zirkus immun.

 

München - Bernie Ecclestone macht einen Punkt und widerspricht sämtlichen Gerüchten. Sowohl mit Blick auf ein mögliches Ende seiner Alleinherrschaft in der Formel 1 als auch mit Blick auf mögliche andere Veränderungen  machte der 86-Jährige deutliche Ansagen.

"Ich bleibe Chef! Daran wird sich nichts ändern", wird Ecclestone von der "Bild"-Zeitung zitiert. "Ich kann allen versichern, dass alles bleibt, wie es ist."

Auch eine möglichen Nachfolger Ross Brawn schloss er aus. Zuvor hatte bereits Brawn selbst eine Nachfolge als Formel-1-Chef noch dementiert. "Liberty Media ist noch nicht so weit, um irgendwelche Verpflichtungen einzugehen", so Brawn zur BBC.

Spätestens wenn der Verkauf der Rennserie an Liberty Media im Frühjahr aber komplett abgewickelt ist, könnten sich die Karten neu mischen.

Davon unbeeindruckt betonte Bernie Ecclestone, dass es in den nächsten Jahre keine anderen großen Veränderungen geben werde.

"Es ist doch ganz einfach: Das Concorde-Agreement läuft bis 2020", so der Brite. "Bis dahin kann und wird sich für die Teams und an den Regeln nichts ändern."

 

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