Formel 1 Barrichello rät Rosberg: „Sieh zu, dass du da wegkommst!“

Fuhr bei Ferrari auch nur in Schumis Schatten: Rubens Barrichello. Foto: AP

Michael Schumacher geht radeln. Und Nico Rosberg, die Nummer 2 im Team, erntet bereits Mitleid - von Schumis ehemaligem Teamkollegen.

 

VALENCIA Am Dienstag hatte Michael Schumacher (41) Pause. Teamkollege Nico Rosberg testete in Valencia das bisher einzige Auto, das Mercedes für die neue Formel-1-Saison fertig gestellt hat.

Doch war es Schumacher vorbehalten, für die guten Meldungen aus der Silberpfeil-Box zu sorgen. Der Rekord-Weltmeister, dessen Comeback in der letzten Saison noch an Nackenproblemen gescheitert war, sei nun komplett fit, verkündete sein Leibarzt Johannes Peil: „Wir sind so weit. Er ist jetzt wieder im normalen Zyklus und kann den normalen Umfang trainieren.“ Das heißt: Vier bis sechs Stunden Training und Behandlung pro Tag. Am Dienstag schwang sich Schumacher zur Mittagszeit aufs Rennrad.

Kollege Rosberg wird damit leben müssen, dass ihm Schumi die Show stiehlt. Rubens Barrichello, der einst bei Ferrari hinter Schumacher die (unzufriedene) Nummer zwei war und nun für Williams fährt, bekommt schon Mitleid. Er könne Rosberg nur raten: „Sieh zu, dass du da wegkommst!“ Ganz ernst meinte der Brasilianer das wohl nicht. Aber er erwartet eine schwere Saison für Rosberg. Barrichello: „Mit dem Wissen, das ich habe, und angesichts dessen, wie schnell Michael war, wird es ein schwieriger Job für Nico.“

 

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