Fokus auf Grünwalder Stadion AZ exklusiv: Die Löwen planen den Aufstiegsfall!

Würde es auch in der 2. Liga im Grünwalder Stadion weitergehen? Robert Reisinger und sein Präsidium beratschlagen sich. Foto: AZ/Rauchensteiner/sampics/Augenklick

Was, wenn der TSV 1860 aufsteigt? Die Löwen-Bosse um Präsident Robert Reisinger beraten über die Stadionfrage und planen den Fall der Fälle.

München - Der TSV 1860 rangiert in der Dritten Liga auf Rang fünf. Und das nach sieben Spieltagen. Kein Grund für Löwen-Trainer Daniel Bierofka, das Saisonziel, irgendwo zwischen Klassenerhalt und "Fuß fassen in der Liga", vor dem Heimspiel am Wiesn-Samstag gegen Wehen Wiesbaden (14 Uhr, im AZ-Liveticker) nach oben zu korrigieren.

Löwen planen schon den Aufstieg

Aus sportlicher Sicht selbsterklärend, nicht noch zusätzlich Druck aufzubauen. Und trotzdem wird im Hintergrund an dem gearbeitet, was keiner laut ausspricht: Die Löwen planen schon den Aufstieg.

Nicht Bierofka, der mit dem Alltag auf dem Rasen und dem Erhalt der Fußballlehrer-Lizenz alle Hände voll zu tun hat. Wohl aber die Löwen-Bosse: Am Freitag findet nach AZ-Informationen eine Präsidiumssitzung statt, die sich neben dem Dauer-Tagesordnungspunkt "Zusammenarbeit Investor Hasan Ismaik" auch mit dem Fall des Falles beschäftigen soll: Was, wenn der Durchmarsch gelingt?

Die Stadionfrage ist dabei klar, ginge es nach den Löwen-Oberen: Nach der Rückkehr zu den eigenen Wurzeln feilt man intern daran, trotz defensiver Aussagen von der Stadt als Stadion-Vermieter auch Zweitliga-Fußball im aktuell dafür nicht tauglichen Grünwalder Stadion spielen zu dürfen.

Auch KGaA-Geschäftsführer Michael Scharold arbeitet, ohne öffentliche Wasserstandsmeldungen, an der Umsetzung von Plänen der nahen und ferneren Zukunft auf Giesings Höhen.

TSV 1860: Ismaik sagte eine Sitzung ab

Übrigens: Ismaiks Bruder Yahya Ismaik lud für Freitag zu einer Aufsichtsratssitzung, die längst hätte stattfinden sollen – um sie wieder abzusagen. Dort hätte die Zukunft der Sechzger, auch die vorzeitige Rückkehr ins Fußball-Unterhaus, thematisiert werden sollen.

Nachdem es dazu nun doch noch nicht kommt und die Bosse um Präsident Robert Reisinger weiterhin keine Darlehen des Hauptgesellschafters annehmen wollen, planen die Löwen ohne Schützenhilfe des Geldgebers, der vor der laufenden Spielzeit nach längerem Hickhack zwei Millionen Euro auf Basis von Genussrechten zugeschossen hat.

Wenngleich es für die Bierofka-Löwen noch ein weiter Weg zum Aufstieg ist – er scheint nicht komplizierter als der Mammut-Job, zwischen Löwen und Investor ein Einvernehmen herzustellen.

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