Flughafen München Bulgarischer Raser (38) bei US-Ausreise gestoppt

Die Bundespolizei am Flughafen München kontrolliert täglich etwa 38.000 Passagiere. Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

Wer zu schnell fährt und erwischt wird, muss in manchen Fällen seinen Führerschein abgeben. Wer das nicht tut, muss mit Konsequenzen rechnen. Das musste jetzt auch ein Bulgare am Münchner Flughafen leidvoll erfahren.

 

München - Das Grenzkontrollsystem "EasyPass" stoppte am 10. März einen 38-jährigen Bulgaren auf dem Weg in die USA. Das System erkannte, dass der Führerschein des Mannes beschlagnahmt werden sollte.

Der in Deutschland lebende Mann war auf dem Weg nach Los Angeles, als er die elektronische Kontrolle durchlaufen wollte. Das System erkannte bei einem Datenabgleich, dass der Reisende im Januar dieses Jahres ein einmonatiges Fahrverbot auferlegt bekommen hatte. Er hatte die erlaubte Geschwindigkeit bei einer Messung um rund 55 km/h überschritten. Das System alarmierte die Bundespolizei, die seine Weiterreise vorerst stoppte. Da der Betroffene seinen Führerschein trotz Aufforderung nicht der Polizei übergab, ordnete diese die Beschlagnahme an.

Damit konfrontiert, gab der Mann an, er habe sich aber an das Fahrverbot gehalten, jedoch nicht gewusst, dass er dazu den Führerschein abgeben muss. Nachdem die Bundespolizisten den Führerschein beschlagnahmt hatten, konnte der Bulgare seine Reise fortsetzen.

 

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