Fliegerbombe um 18 Uhr entschärft "Bombenstimmung": TV-Sender witzeln in Unterföhring

Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegt in einer Baugrube in Unterföhring im Landkreis München (Bayern). Die Umgebung wurde ab Mittag geräumt, 6000 Menschen sollten die umliegenden Büro- und Gewerberäume bis verlassen. Die Entschärfung der Bombe sollte am Abend um 18.00 Uhr starten. Foto: dpa

Bombenfund in Unterföhring! Um 18 Uhr soll die amerikanische Fliegerbombe entschärft werden. 6000 Menschen sollen die Gebäude verlassen. Fernsehsender sind laut Polizei nicht betroffen, witzeln aber auf Twitter.

 

München - Bei Bauarbeiten im Münchner Vorort Unterföhring ist am Dienstag eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Umgebung wurde ab Mittag geräumt, 6000 Menschen sollten die umliegenden Büro- und Gewerberäume bis verlassen.

Die in der Nähe der Fundstelle liegenden Fernsehsender waren nicht betroffen, wie die Polizei erklärte. Die Entschärfung der Bombe sollte am Abend um 18.00 Uhr starten.

"Bis um 19 Uhr werden wir voraussichtlich mit allem durch sein", sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Entschärfung sei "völlig unproblematisch", sagte ein Polizeisprecher.

Lesen Sie hier den Polizeibericht:

Am Dienstag, 08.07.2014, gegen 10.00 Uhr, wurde bei Bauarbeiten nordwestlich der Kreuzung Mitterfeldallee und Beta Straße in Unterföhring in 1,50 Meter Tiefe eine USamerikanische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Die Bombe besitzt einen mechanischen Aufschlagzünder und es geht im Moment keine Gefahr von ihr aus.

Bei der Bombe, die noch nicht komplett ausgegraben ist, handelt es sich wahrscheinlich um einen Sprengkörper mit 125 kg Sprengstoff.

Zur Zeit sind nur die umliegenden Straßen gesperrt und es kommt zu keinen Verkehrsbehinderungen. Gegen 18.00 Uhr will der zuständige Sprengmeister mit der Entschärfung beginnen. Dafür wird ein Sicherheitsradius von 500 Metern eingerichtet. Davon sind mehrere Gewerbeimmobilien betroffen, in denen sich zur Zeit ca. 6.000 Personen aufhalten und die mit ca. 2.000 Autos zu Arbeit gefahren sind.

Die Polizei ist mit allen Firmen in Kontakt und die Mitarbeiter sollen bis 18.00 Uhr ihre Arbeitsplätze verlassen. Die Sprengmeister erwarten keine Probleme bei der Entschärfung. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring, der Kreisbrandinspektion München und des Polizeipräsidiums München sind mit insgesamt 100 Einsatzkräften im Einsatz.

Auf Twitter witzeln schon die TV-Sender und sprechen von "Bombenstimmung":

 

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