Fliegende Radln in Solln Abheben im Dirt-Park

Hoch hinaus springen die Nutzer der Dirtbike-Anlage an der Herterichstraße. Foto: Gregor Feindt

Die Dirtbike-Anlage in der Grünanlage wurde von knapp zwei Jahren eröffnet. Die - meist jungen - Nutzer kümmern sich hier selbst um die Pflege.

 

Solln -  Manchmal, da geht es so richtig schmutzig-batzig zu im Dirt-Park in Solln. Das gehört halt einfach dazu - momen est omen. Und es hält die versammelten Dirt-Biker nicht von beeindruckenden Sprüngen und artistischen Einlagen ab. Allmählich erwacht die Anlage wieder aus dem sanften Winterschlaf.

Auch wenn sie, wie das Baureferat erklärt, ganzjährig geöffnet ist: So richtig Spaß macht's bei Eis und Schnee nur den ganz Harten . . .

Die Anlage liegt in der Grünanlage an der Herterichstraße und entstand auf Initiative der dort aktiven Jugendlichen. Sie wandten sich an den Bezirksausschuss, der wiederum fand beim Baureferat offene Ohren.

Rund 60 000 Euro wurden in die 1200 Quadratmeter große Dirtbike-Trasse investiert, an der Realisierung war Sprung-Spezialist Joscha Forstreuter beteiligt. Er hat bereits Erfahrungen mit ähnlichen Anlagen.

Der Schwerpunkt des Trails besteht aus relativ leicht befahrbaren "Pumptrack"-Elementen mit unterschiedlichen Wellen und geneigten Kurven, durch die die Räder möglichst ohne Treten gelenkt werden. Aber es gibt auch zusätzliche "Fahrspuren" mit bis zu 1,90 Meter hohen Absprung- und Landehügeln, die laut Baureferat/Gartenbau "auch geübte Bikerinnen und Biker herausfordern".

Die Hügel, Runden und Sprungschanzen wurden aus Lehm hergestellt. Sie brauchen eine ständige Modellierung und Nachbearbeitung. Und diese Arbeit übernehmen die Nutzer - mit Unterstützung durchs Baureferat - in Eigenregie.

 

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