Flex-Parken in der Maxvorstadt Pilotprojekt: Ein Parkplatz für Radl und Autos

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
In der Maxvorstadt startet ein Pilotprojekt, im Rahmen dessen sich Autos und Fahrräder die Parkplätze teilen sollen. (Symbolfoto) Foto: imago/Kolvenbach

Am 30. April läuft in der Maxvorstadt ein Pilotprojekt an. Zwei Jahre lang sollen sich Fahrräder und Autos die Parkplätze teilen.

 

Maxvorstadt - Das gab’s in Deutschland noch nie: In der Maxvorstadt wird das zeitlich abwechselnde Parken von Autos und Radln ausprobiert.

Ab Dienstag, 30. April gilt in der Luisenstraße auf der ausgewiesenen Fläche vorerst folgende Parkregel: Fahrräder können in der Zeit von 9 bis 23 Uhr und Autos von 23 bis 9 Uhr abgestellt werden.

Pilotprojekt Flex-Parken soll zwei Jahre laufen"

Das Pilotprojekt, das eine Regelung in Dänemark zum Vorbild hat, läuft zwei Jahre. Danach werden die gewonnenen Erfahrungen dem Stadtrat vorgelegt.

Die Idee dahinter ist, dass vor der Technischen Universität (TU) untertags viele Radl von Studierenden stehen, am Abend aber die Anwohner einen Parkplatz brauchen. Durch das Flex-Parken wird die Stellfläche je nach Bedarf innerhalb eines Tages genutzt.

Stadtbaurätin Elisabeth Merk: "Zum ersten Mal in Deutschland setzen wir in München den Pilotversuch Flex-Parken um. Dadurch möchten wir die Fahrradabstellsituation am Standort TU weiter verbessern und uns der unterschiedlichen Parksituation tagsüber und nachts flexibel anpassen."

 

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