Wer sich Zeit nimmt für die kleine Mahlzeit am Morgen, kann sich in der Arbeit offenbar besser konzentrieren

Nehmen sich Berufstätige die Zeit, am Morgen in Ruhe zu frühstücken, sind sie am Arbeitsplatz konzentrierter. „Nach der Nacht sind die Akkus des Körpers leer“, sagt Margret Morlo vom Verband für Ernährung und Diätetik. Auch im Schlaf verbrennt der Körper Energie – für den Herzschlag, und um die Körpertemperatur konstant zu halten. Nach dem Aufwachen brauche er deshalb neue Energie. Wer sich am Morgen keine Zeit zum Frühstücken nimmt, sei eher müde und komme mit der Arbeit langsamer voran. Der Tag sollte deshalb immer mit einem belegten Vollkornbrot oder einem Müsli beginnen. „Dazu kann Tee, Kaffee oder Wasser getrunken werden“, so Morlo.

Wichtig sei, nicht zu fett zu essen. Denn sonst sei der Körper so stark mit der Verdauung beschäftigt, dass sich das negativ auf die Konzentration auswirkt. Auf viel Streichfett oder viel fettreichen Aufschnitt wie Leber- oder Teewurst sollte am Morgen deshalb lieber verzichtet werden. Muss es einmal schnell gehen, sollten Arbeitnehmer zumindest ein Glas Saft oder ein Glas Milch zu Hause trinken. Mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein sei das jedoch nicht. Spätestens im Büro sollte dann etwas gegessen werden.