Filmstudio bleibt hart Disney ohne Gnade: James Gunn darf nicht zurück zu "Guardians 3"

Das letzte Wort ist gesprochen: Anscheinend hat Disney einer Rückkehr von James Gunn für "Guardians of the Galaxy 3" endgültig einen Riegel vorgeschoben.

 

Alle Gnadengesuche der Stars aus "Guardians of the Galaxy" haben offenbar nichts geholfen. James Gunn (52), der aufgrund ausgegrabener und zugegeben sehr geschmackloser Tweets als Regisseur der beliebten Comic-Filmreihe gefeuert wurde, darf nicht zurück, um den dritten Teil zu drehen. Laut der US-Seite "Variety" seien die Köpfe hinter Disney sowie Marvel zu diesem Schluss gekommen. Bis zuletzt hatten Fans und auch die Darsteller um Chris Pratt (39) gehofft, dass Gunn eine zweite Chance bekommen würde.

Diese anscheinend finale Entscheidung sei bei einem Treffen des 75-Jährigen Vorsitzenden des Walt Disney Studios, Alan F. Horn, mit dem geschassten Filmemacher gefallen, heißt es weiter. Wer an seiner Stelle das bereits fertige Drehbuch aus Gunns Feder verfilmen wird, ist noch nicht bekannt. Da der Film aber schon 2020 erscheinen soll, darf man sich nicht allzu lange Zeit für die Suche nach einem passenden Kandidaten lassen.

Nach Gunns Rauswurf hatten sich fast alle Stars der Filmreihe für ihn stark gemacht, darunter Chris Pratt, Zoe Saldana (40) und Bradley Cooper (43).

Am lautesten aber hat sich - ganz seiner Rolle Drax entsprechend - Dave Bautista (49) über Gunns Entlassung echauffiert. Auf Twitter haute er folgende Worte gegen Disney heraus: "Ich mache, wozu ich juristisch verpflichtet bin. Aber 'Guardians' ohne James Gunn ist nicht, was ich unterschrieben habe. 'GOTG' ohne James Gunn ist nicht 'GOTG'. Und es ist ziemlich widerlich für jemanden zu arbeiten, der eine Schmierenkampagne von faschistischen Cybernazis bekräftigt. Das ist das, was ich empfinde."

 

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