Filmpremiere "Inside WikiLeaks - Die fünfte Gewalt" überzeugt

Die Verfilmung über die Gründung der Enthüllungsplattform Wikileaks hatte am Montagabend Deutschlandpremiere. Auch der ehemalige Wikileaks-Mitarbeiter Daniel Domscheit-Berg war zu Gast - zusammen mit Daniel Brühl, der ihn im Film darstellt.

 

Berlin - Unter dem Titel "Inside WikiLeaks - Die fünfte Gewalt" hat gestern die Verfilmung der Ereignisse um Julian Assange (42) und dessen Veröffentlichungen auf der Internetplattform Deutschlandpremiere gefeiert. Von der deutschen Film- und Medienbewertung bekam der Politthriller das "Prädikat besonders wertvoll" verliehen. "Die phänomenale Darstellerleistung von Benedict Cumberbatch (37, "Sherlock") als Julian Assange und Daniel Brühl als Daniel Domscheit-Berg bildet nur die Spitze des glänzend besetzten Cast und in seiner atemlos gehaltenen Spannung und Bilderflut fesselt der Film den Betrachter bis zur letzten Botschaft Assanges aus seinem Exil heraus", so die Begründung.

Neben den Darstellern wie Daniel Brühl (35, "Der ganz große Traum") und Edgar Selge (65) waren unter anderen der Schauspieler Thomas Heinze (49), der ehemalige FDP-Bundesvorsitzende Philipp Rösler (40) und der "echte" Daniel Domscheit-Berg (35) auf dem roten Teppich vertreten. Letzterer war bis 2010 der wichtigste Mitarbeiter der Enthüllungsplattform und hatte nach seinem Ausstieg aufgrund eines Streits mit Assange das Buch "Inside WikiLeaks: Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt" veröffentlicht. Zusammen hatten sie auf ihrer Internetplattform brisante Regierungsgeheimnisse der Öffentlichkeit preisgegeben. Der offizielle Kinostart in Deutschland ist am 31. Oktober.

 

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