Am Freitag und Sonntag "Ein Leben ohne 60..." - Der TSV 1860 läuft im Kino

Nach dem Abstieg kehrte der TSV 1860 aus der Allianz Arena ins Grünwalder Stadion zurück. Foto: sampics/Augenklick

Abstieg aus der Zweiten Liga, wirtschaftlicher Absturz in den Amateurfußball, Rückkehr ins Profi-Geschäft: Der Traditionsklub TSV 1860 hat in den vergangenen Monaten eine bewegte Vergangenheit, die Hubert Pöllmann nun ins Kino bringt.

München - Der TSV 1860 kämpft momentan als Aufsteiger aus der Regionalliga von Spieltag zu Spieltag um wichtige Punkte in der Dritten Liga. Da mag es fast aberwitzig erscheinen, dass im Winter 2016 noch ein Mann auf einer Empore stand und rief: "We go to the top!" - zu deutsch: "Wir schaffen es bis an die Spitze!"

Der Portugiese Vitor Pereira wollte den TSV 1860 nicht nur zum Aufstieg verhelfen, er wollte den Deutschen Meister von 1966 wieder in die einst erfolgreiche Vergangenheit führen. Der Schuss ging bekanntlich nach hinten los.

Hubert Pöllmann: Film über Absturz und Aufstieg des TSV 1860

Sechzigs sportlichen Abstieg aus der Zweiten Liga, den wirtschaftlichen Absturz in den Amateurfußball und die erfolgreiche Wiederbelebung unter Trainer Daniel Bierofka: Das alles hat der Löwen-Fan Hubert Pöllmann zum Anlass genommen, einen Film über seine Sechzger zu drehen.

Am 16.11. (20.30 Uhr) und 18.11. (18 Uhr) ist der Streifen mit dem Titel "Ein Leben ohne 60 ist möglich - aber wozu?" im Gabriel Filmtheater (Dachauer Straße 16) zu sehen. Er befasst sich mit der Frage, wie der Absturz hätte verhindert werden können und wie die Zukunft des TSV nun aussehen wird.

Darin kommen neben dem ehemaligen Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Markus Drees auch Allesfahrer Franz Hell sowie einige andere, bekannte Sechzger-Anhänger über sämtliche wichtigen Themen des 1860-Kosmos zu Wort.

Hier gibt's den YouTube-Trailer:

 

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