FIFA-Weltrangliste WM-Blamage hat Folgen: So krass stürzt das DFB-Team ab

Joachim Löw und das deutsche Team scheitern bereits nach der Vorrunde. Foto: Ina Fassbender/dpa

Das blamable Vorrunden-Aus bei der WM in Russland hat für die deutsche Nationalmannschaft schwerwiegende Folgen. In der Weltrangliste gibt es einen tiefen Absturz.

 

Dramatischer Absturz! Nach der WM-Blamage rutscht die deutsche Nationalmannschaft in der FIFA-Weltrangliste auf Rang 15 ab. 

Der viermalige WM-Champion war bei der Weltmeisterschaft in Russland sensationell in der Vorrunde gescheitert und fiel dadadurch erstmals seit 2005 wieder aus den Top Ten.

FIFA-Weltrangliste: Weltmeister übernimmt Spitze

Die Spitzenposition übernahm WM-Titelträger Frankreich vor dem WM-Dritten Belgien. Hinter Rekord-Weltmeister Brasilien ist WM-Finalist Kroatien Vierter. Spanien ist Neunter.

Deutschland ist in der FIFA-Weltrangliste immerhin noch vor dem Erzrivalen Niederlande (17.) platziert, Italien ist 21. im Ranking. WM-Gastgeber Russland machte in der Rangliste 21 Plätze gut und belegt jetzt Position 49. Die Sbornaja hatte überraschend das Viertelfinale bei der WM-Endrunde erreicht.

Neues Modell für Weltrangliste

Erstmals kam eine neue Berechnungsformel bei der Erstellung der Weltrangliste zum Tragen. Die angewandte Formel beruht auf der Addition/Subtraktion der in einem Spiel gewonnenen/verlorenen Punkte zum/vom bestehenden Punktetotal und nicht mehr wie beim früheren Modell auf Punkteschnitten für einzelne Spiele über einen bestimmten Zeitraum.

Eine Folge der zahlreichen Änderungen ist, dass inaktive Teams ihr Punktetotal behalten, ohne dass ältere Spiele abgewertet werden. Ein Team verliert hingegen Punkte, wenn es gegen einen schlechter rangierten Gegner verliert oder unentschieden spielt, es sei denn, es handelt sich um ein Spiel der K.-o.-Phase bei einem großen Wettbewerb wie der WM.

Die FIFA-Weltrangliste im Überblick:

1. Frankreich 1726 Punkte
2. Belgien 1723
3. Brasilien 1657
4. Kroatien 1643
5. Uruguay 1627 
6. England 1615
7. Portugal 1599
8. Schweiz 1597
9. Spanien und Dänemark je 1580
15. Deutschland 1561
17. Niederlande 1540
21. Italien 1532

 
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