FIFA verleiht "The Best" Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer - Neuer geht leer aus

Cristiano Ronaldo wurde zum fünften Mal zum Weltfußballer gewählt. Foto: Adam Davy/PA Wire/dpa

Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi? Es überrascht niemanden: Die FIFA kürt Superstar Cristiano Ronaldo zum diesjährigen Weltfußballer. Unter den Torhütern geht Manuel Neuer leer aus. 

 

London - Spannend war die Wahl zuletzt 2007, seitdem werden im Wechsel Lionel Messi und Cristiano Ronaldo als Weltfußballer ausgezeichnet. Seitdem France Football und die FIFA wieder zwei getrennte Auszeichnungen vergeben,  nennt der Weltverband die Auszeichnung "The Best". Und sie ging in diesem Jahr an Cristiano Ronaldo.

Der 32-Jährige setzte sich gegen seinen Dauerrivalen Lionel Messi und PSG-Rekordtransfer Neymar durch. Insgesamt gewann Ronaldo die Trophäe zum fünften Mal und schloss damit zu Messi auf. "Es ist großartig, hier zu stehen. Ich bin so glücklich", sagte Ronaldo in seiner Dankesrede. 

Der Portugiese gewann im Frühjahr mit seinem Verein Real Madrid die Meisterschaft und die Champions League. Real Madrid ist der erste Klub, dem die Titelverteidigung in der Königsklasse gelang. Zudem qualifizierte sich Ronaldo mit seinem Nationalteam direkt für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

Buffon schnappt Neuer den Titel weg

In der Kategorie "Bester Torhüter" schnappte der Italiener Gianluigi Buffon Bayerns Torwart Manuel Neuer die Trophäe weg. Neuer ist 2017 verletzungsgeplagt, auch momentan kann die Nummer eins im deutschen und im Münchner Tor wegen eines Mittelfußbruches nicht spielen. 

Dafür durfte der deutsche Nationalspieler Toni Kroos eine Auszeichnung entgegennehmen: Der 27-Jährige ist Teil der FIFA-Weltauswahl. "Wir hatten eine großartige Saison. Das ist eine Wahl, die von Kollegen durchgeführt wird, bei der anerkannt wird, was man geleistet hat. Das ist schon eine schöne Auszeichnung", sagte Kroos. 

Beste Spielerin ist 2017 die niederländische Fußballerin Lieke Martens, die beim FC Barcelona spielt. Zum besten Trainer des Jahres wurde Reals Zinedine Zidane gewählt.  Den Preis für das schönste Tor erhielt Arsenal-Stürmer Olivier Giroud für einen Traumtreffer, den er im Januar im Premier-League-Spiel gegen Crystal Palace erzielte. 

Über die Weltfußballer und -trainer stimmen je zu einem Viertel Journalisten, Fans, Cheftrainer und Kapitäne der Nationalmannschaften ab. 

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