Feuer in sozialer Einrichtung Brandstiftung in Peiting: 35-Jähriger wird verdächtigt

Eine Betreuerin einer sozialen Einrichtung meldete über die Integrierte Leitstelle einen Zimmerbrand. (Symbolbild) Foto: Marcel Kusch/dpa

Verdacht auf Brandstiftung: In einer sozialen Einrichtung in Peiting soll ein 35-Jähriger das Bett in seinem Zimmer selbst angezündet haben - er wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

 

Peiting - Am Sonntagabend hat es in einer sozialen Einrichtung in Peiting im Landkreis Weilheim-Schongau gebrannt - das Feuer soll absichtlich gelegt worden sein. "Nach bisherigem Erkenntnisstand wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer vorsätzlichen Brandlegung ausgegangen", heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Um kurz vor 20 Uhr hatte eine Betreuerin einer sozialen Einrichtung über die Integrierte Leitstelle einen Zimmerbrand gemeldet. Der Brandherd ging von dem Bett eines 35-jährigen Bewohners aus. Ein weiterer Heimbewohner hörte den Brandmeldealarm und begann zusammen mit einer Betreuerin damit, die Flammen zu löschen.

Brand in Peiting: Keine Verletzten

Bei Eintreffen der umliegenden Feuerwehren war das Feuer bereits unter Kontrolle, die Einrichtung war nach Belüftungsmaßnahmen weiter bewohnbar. Niemand wurde bei dem Brand verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.

Peiting: 35-Jähriger soll Feuer gelegt haben

Der 35-Jährige, in dessen Zimmer das Feuer ausgebrochen war, steht in Verdacht, sein Bett vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben. Er war Feuerwehrkräften kurz nach der Tatzeit in unmittelbarer Nähe des Tatortes aufgefallen und wurde daraufhin von Beamten der Polizeiinspektion Weilheim vorläufig festgenommen.

Am Montag sollte der Mann dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat der Kripo Weilheim übernommen.

 

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