Festnahme in der Ludwigsvorstadt Bundespolizei im Zug erfolgreich

Auch der Komplize der Taschendiebin wurde festgenommen. Foto: BP/ho

Zwei polnische Taschendiebe konnten Zivilfahnder der Bundespolize im EC 192 auf frischer Tat beobachten und noch in München festnehmen.

 

Ludwigsvorstadt - Knapp eineinhalb Stunden waren die Zivilfahnder den zwei Polen bereits auf der Spur, als diese im EC 192 nicht nur ein potentielles Opfers ausgemacht, sondern diese anschließend auch sofort bestohlen hatten.

Die beiden 37 und 57 Jahre alten Polen waren im Münchner Hauptbahnhof bereits in mehreren Zügen und an diversen Bahnsteigen unterwegs, dabei auch immer wieder ein- und ausgestiegen.

Gegen 16:30 Uhr weckte ein 58-jähriger Schweizer im EC von München nach Zürich ihr Interesse. Die Bundespolizisten beobachten, wie der jüngere Pole, von dem Schweizer unbemerkt, in die Innentasche der abgehängten Jacke griff und von dort Bargeld entnahm.

Dabei stand der ältere Pole an der Türe "Schmiere". Ohne die aufmerksamen Bundespolizeifahnder wäre der Schweizer aus Giswil (Kanton Obwalden) rund 1.500 Euro losgewesen. 900 Schweizer Franken und 800 Euro hatten kurzzeitig den Besitzer gewechselt.

Bei den Männern wurden zudem mehrere Mobiltelefone aufgefunden sowie in der Unterkunft des 57-Jährigen, der zudem einem Atemalkoholwert von 1,83 Promille hatte, insgesamt elf Damen- bzw. Herrenbrillen der Marken Ray Ban (7 Stück), Bulgari, Dolce & Gabana, Ralph Lauren und Vouge, die vermutlich aus Diebstählen stammen, da sie noch in Kunststoffhüllen steckten.

Der Pole selbst hat keine Seheinschränkung. Beide Polen wurden am Samstag dem Haftrichter vorgeführt, der Haft anordnete.

 

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