Fernsehgeld 300.000 Euro zusätzlich für 1860?

Dürfen sich Löwen-Präsident Schneider und Trainer Maurer bald über 300.000 Euro mehr an Fernsehgeld freuen? Foto: M.i.S.

Löwen-Coach Maurer hofft, dass sein Ex-Klub Karlsruher SC in der Liga bleibt. Sollten die Badener absteigen, dürfte er sich trotzdem freuen: aus finanziellen Gründen.

 

München – Eigentlich wünscht Löwen-Trainer Reiner Maurer dem Karlsruher SC immer gutes Gelingen. So auch jetzt im laufenden Abstiegskampf der Zweiten Liga. Sollte es die Badener, bei denen Maurer einst selbst spielte, dennoch erwischen, hätte ihr Abstieg aber auch was Gutes für den TSV 1860.

Dann nämlich würden die Sechzger in der für die Fernsehgelder entscheidenden Vierjahreswertung vor den KSC rutschen, damit gäbe es auf einen Schlag 300.000 Euro mehr von der Deutschen Fußball Liga.

Dass der mögliche Klassenverbleib für die Karlsruher, die aktuell mit nur 30 Zählern auf dem letzten rettenden Platz liegen, aufgrund ihrer mickrigen Punkteausbeute äußerst glücklich wäre, sieht auch Maurer so. „Wenn am Ende 30 Punkte dazu reichen sollten, um drin zu bleiben, dann wäre das wohl einmalig.“

Allerdings ist der Fall eher unwahrscheinlich. Denn der KSC hat aktuell zwei Punkte mehr als der auf dem Relegationsplatz stehende VfL Osnabrück. Am letzten Spieltag aber müssten die Badener ihr Heimspiel gegen Union Berlin dennoch gewinnen, da ihnen - sollte Osnabrück in Ingolstadt drei Punkte holen - sonst der Sturz auf Rang 16 droht.

 

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