Fehlalarm im Trappentreutunnel Unfall am Isarring: Staus und Chaos am Mittleren Ring

Stau am Isarring nachdem eine Audifahrerin beim Spurwechsel am Dienstagmorgen einen BMW abgedrängt hat Foto: Gaulke

Monsterstau im morgentlichen Berufsverkehr - Auslöser war ein harmloser Unfall nahe dem Seehaus und die sensible Sicherheitstechnik im Trappentreutunnel

 

Schwabing / Schwanthalerhöhe - Kleine Ursache, große Wirkung. Am Isarring wollte gestern gegen 9 Uhr auf Höhe des Seehauses eine 32-Jährige mit ihrem Audi auf die linke Spur wechseln. Dabei drängte sie einen BMW-Fahrer (34) hinter sich ab. Der BMW rammte einen Lichtmast. Ein LKW krachte ebenfalls in die Unfallstelle.

Sämtliche Spuren in Richtung Stadtrand waren auf einen Schlag dicht. Im morgentlichen Berufsverkehr entwickelte sich sofort ein kilometerlanger Stau. Während der Bergungsarbeiten war der Isarring in beiden Fahrtrichtungen zeitweise gesperrt.

Erst gegen 11.30 Uhr normalisierte sich der Verkehr wieder.

Am anderen Ende der Stadt auf der Schwanthalerhöhe sorgte die automatische Brandmeldeanlage im Trappentreutunnel für Chaos. Bauarbeiter verursachten so viel Dreck und Staub, dass der Alarm losging. Sofort wurde der komplette Tunnel in beiden Richtungen aus Sicherheitsgründen gesperrt. Auch hier staute sich der Verkehr bis weit durch die Stadt.

Gegen 11.30 Uhr war der Spuk im Tunnel vorbei.

 

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