FCN-Käpt'n vor Abschied Magath macht Andy zu einem echten Wolf

Steht bei Felix Magath auf der Wunschliste und fühlt sich geehrt vom Interesse an seiner Person: Club-Kapitän Andreas Wolf. Foto: Wolfgang Zink

NÜRNBERG Einmal Cluberer, immer Cluberer? Im Herzen wird es FCN-Kapitän Andreas Wolf wohl bleiben. Doch nach 14 Jahren am Valznerweiher stehen die Zeichen mehr denn je auf Abschied. Der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ sagte der 28-jährige Innenverteidiger: „Es ehrt mich, dass ein so großer Verein wie der VfL Interesse hat.“ Damit nicht genug: „Felix Magath ist einer der größten Trainer in Deutschland. Dass ich auf seiner Liste stehe, ist mir eine große Ehre.“

 

Mintal ist den Pauli-Bossen angeblich zu alt


Ehre, wem Ehre gebührt. Davon kann auch Marek Mintal berichten. Das definitiv scheidende Club-Idol des neuen Jahrtausends bekommt beinahe täglich Anrufe aus der slowakischen Heimat. Jozef Michalko, Präsident von Mintals Ex-Verein MSK Zilina, setzt alle Hebel in Bewegung, das „Phantom“ zur Rückkehr zu bewegen. Marek hat sich Bedenkzeit erbeten. Ziel ist eher ein Job in der zweiten deutschen Liga. „Stand heute gibt’s noch keine Kontakte“, so sein Berater Peter Hammer.
Kann ja noch werden. Andre Schubert, Paderborns zum FC St. Pauli wechselnder Trainer, will Mintal unbedingt als Einstandsgeschenk mit auf den Kiez bringen. Dagegen spricht, dass beim Erstliga-Absteiger eine Blutauffrischung angestrebt wird. Da passt ein 33-Jähriger nicht unbedingt ins Konzept. Abwarten. Neben Zilina hat Mintal auch noch die Karte Dubai im Ärmel, wohin bereits im Winter Kontakte geknüpft wurden.

"Dass ich mit Nürnberg spreche, heißt nicht, dass ich bleibe“


Nicht gerade in die Wüste, aber zumindest in die finanziell ebenso reizvolle Einöde Wolfsburg zieht es Wolf. Nächste Woche steigt das finale Gespräch mit Club-Manager Martin Bader. „Da muss aber alles passen“, sagt Wolf. Das im Januar unterbreitete Angebot zu verringerten Fixbezügen zu bleiben, betrachtet er – ohne selbst Forderungen zu artikulieren – unter seiner Würde: „Dass ich mit Nürnberg spreche, heißt nicht, dass ich bleibe.“
Bader ist nicht bange: „Auch der 1. FCN hat etwas in die Waagschale zu werfen.“ Freilich nicht mehr Kohle als der VfL: „Wenn ein großer Verein dazwischen grätscht, dann wird es schwer für uns“, weiß der Manager. Er versichert aber: „Wer werden in jedem Fall aufpassen, dass wir unser Mannschaftsgefüge nicht kaputt machen.“

 

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