FC Bayern vor Freiburg-Spiel Schweinsteiger: Startelf-Einsatz "noch ein bisschen früh"

Gegen Freiburg wird der Vize-Kapitän des FC Bayern erstmal auf der Bank sitzen. Pep fürchtet Nachlässigkeiten: „Ich weiß nicht, wo unser Kopf sein wird."

München
- Einen Föhn? Klar, braucht der Mann nicht. Aber auch den bayerischen Föhnwind kennt Pep Guardiola nicht. Schon gar nicht den legendären Föhnsturm, der meist an Bundesligasamstagen über dem Olympiastadion aufzog und einen Heimsieg des FC Bayern auf wundersame Art und Weise verhinderte – und eine prima Ausrede war.

 

„Ich bin neu hier“, sagte der Spanier am Freitag und meinte: „Ich habe am Morgen aus dem Fenster gesehen und mich gefreut. Für meine Spieler ist das warme Wetter kein Problem, keine Ausrede.“ Sind ja bis auf Franck Ribéry (Gesäß-OP) und Holger Badstuber (nach Kreuzbandriss im Lauftraining) alle fit und einsatzbereit, nur Youngster Pierre-Emile Höjbjerg habe „ein bisschen Probleme“.

Bei Ribéry sei alles im Plan, versicherten die Bayern, dennoch müsse der Franzose bis Ende des Monats pausieren. Ein Comeback ist für die Woche nach dem Schalke-Heimspiel (1. März) wahrscheinlich.

Und Bastian Schweinsteiger? Für den Vizekapitän, der beim 5:0 in Hamburg im DFB-Pokal ein 25-Minuten-Comeback gegeben hatte, komme ein Einsatz in der Startelf noch „ein bisschen zu früh“, bemerkte Guardiola. Nun soll es „Schritt für Schritt“ bei Schweinsteiger vorwärts gehen. Guardiola: „Er ist ein überragender Spieler, hat in Hamburg gut gespielt. Ich hoffe, dass er sich jetzt jeden Tag und in jedem Spiel verbessert.“ Fraglich, ob Pep das Risiko eingeht, einen Schweinsteiger ohne Spielrhythmus am Mittwoch im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Arsenal von Beginn an zu bringen.

Apropos Arsenal. Das Match in London als Konzentrationsstörer bei der Liga-Pflichtaufgabe gegen Freiburg? Pep unkte schon: „Ich weiß nicht, wo unser Kopf sein wird."

 

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