FC Bayern verliert gegen Real Madrid Schlechte Bayern: Die Spieler in der Einzelkritik

Fünfmal die Note 5 und sechsmal die 6: So sah die AZ-Sportredaktion die Leistung der Bayern. Foto: Firo / sampics / dpa

Franck Ribéry rastet aus – und schlägt seinem Gegner ungestraft ins Gesicht. Nicht der einzige Aussetzer, auch seine Kollegen haben auf ganzer Linie versagt. Die AZ bewertet die Nicht-Leistungen.

 

München - Franck Ribéry hat es mal wieder getan. Über die Stränge geschlagen. Besser: einen Gegner geschlagen. Tatort Strafraum, vor einer Ecke in der ersten Halbzeit. Ribéry ging zu Gegenspieler Dani Carvajal, watschte. Während Real Madrid spielerisch austeilte, griff Ribéry wieder mal zu unlauteren Mitteln. Unwürdig für Europas Fußballer des Jahres.

Doch wenn’s emotional wird, kann sich der 31-Jährige nicht immer beherrschen. So wie schon 2010, als er im Königsklassen-Halbfinale gegen Lyon Lisandro Lopez mit gestrecktem Bein foulte. Oder wie 2012, als er Augsburgs Ja-Cheol Koo ins Gesicht langte, so wie er es genau ein Jahr zuvor schon mit Kölns Henrique Sereno gemacht hatte. Ribérys Glück: Schiedsrichter Pedro Proenca hatte es nicht gesehen, verteilte keinen Platzverweis. Sein Pech: Die Uefa kann nun nachträglich einschreiten, ihn sperren. Als Wiederholungstäter drohen drei bis fünf Spiele Sperre.

Ribéry war jedoch nicht der einzige Bayer, der auf ganzer Linie enttäuschte. Die Einzelkritik oben in der Klickstrecke!

 

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