FC Bayern Robbens Traum: "Den Pott auch mal gewinnen"

Arjen Robben vom FC Bayern will endlich die Misere beenden und die Champions-League gewinnen. Zum Los Juventus sagt er: "Italienische Gegner gefallen mir."

 

München - Arjen Robben hat keine großen Reisestrapazen, spielt er doch mit den Niederlanden in der WM-Qualifikation zweimal "zuhause" in Amsterdam.

Vor Abflug gab er der Bayern-Homepage noch ein Interview und sprach dabei über seinen Traum vom Gewinn der Champions League, den befürchteten Schlendrian und seinen verletzungsanfälligen Körper.

Arjen Robben bei „fcb.de“ über…

...den Champions-League-Gegner Juventus Turin: 
"Es hätte besser kommen können, aber auch schlimmer. (...) Es wird schwierig, vermutlich ein Geduldsspiel. (...) Italienische Mannschaften ziehen sich meist weit zurück. Daher hat man als gegnerisches Team viel den Ball. Man kann viel versuchen. Das gefällt mir."

...das Hinspiel zuhause:
 "In den letzten Jahren war das für uns sogar eher ein Vorteil. 2010 haben wir auf dem Weg ins Finale Florenz, Manchester United und Lyon erst zuhause besiegt und dann auswärts das Ding für uns entschieden. Letzte Saison gegen Real Madrid war es genauso."

...seinen Traum vom Champions-League-Sieg:
 "Ich war mit Bayern zweimal im Finale der Champions League, mit Chelsea zweimal im Halbfinale. Aber am Ende muss man diesen Pott auch mal gewinnen. (...) Aber wenn ich mir die verbleibenden Teams so anschaue, wird es in dieser Saison wieder ganz, ganz schwer."

…den Meistertitel:
"Das wäre ein sehr, sehr wichtiger Titel für uns (...). Es ist einfach überragend, dass wir mit so einem großen Vorsprung an der Spitze stehen und dass wir höchstwahrscheinlich die Schale wieder nach München holen."

...den befürchteten Schlendrian nach dem Titelgewinn:
 "Auch wenn in der Liga die Punkte dann nicht mehr alles entscheidend sind, müssen wir bei hundert Prozent bleiben. Wir dürfen nicht nachlässig bleiben und nicht denken, es geht mit links. Es warten große Spiele auf uns. Da müssen wir da sein. (...) Es geht nur um den Kopf. Da müssen wir dabei bleiben."

...seinen verletzungsanfälligen Körper:
 "Ich hoffe, dass ich das jetzt durchziehen kann. (...) Ich habe ein gutes Gefühl, meine Wadenprobleme sind komplett ausgestanden, aber: Man weiß es bei mir leider nie. Manchmal werde ich selbst von meinem Körper überrascht."

 

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