FC Bayern holt ein Remis Jürgen Klopp erklärt, warum Joshua Kimmich Liverpools größtes Problem war

Joshua Kimmich (li.) lieferte für den FC Bayern beim FC Liverpool eine starke Leistung. Foto: firo/Augenklick

Liverpool-Coach Jürgen Klopp hat nach dem Achtelfinal-Hinspiel in Joshua Kimmich einen Hauptgrund dafür ausgemacht, warum der FC Bayern ohne Gegentor wieder aus Anfield abreist. Eine Statistik belegt seine Beobachtung.

 

München/Liverpool - Der FC Bayern liefert sich im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League (0:0) einen leidenschaftlichen Fight mit dem FC Liverpool - am Ende steht ein torloses Remis. Vor allem die zuletzt wackelige Abwehr der Münchner wusste bei den offensivstarken "Reds" zu überzeugen.

Auffällig: Vor allem Joshua Kimmich fokussierte sich in Anfield stark auf seine Aufgaben in der Defensive. "Ich habe Alaba und Kimmich noch nie so diszipliniert gesehen. Natürlich sind beide immer diszipliniert, aber dass sie sich so selten (in die Offensive, d. Red.) einschalten, das hat man selten gesehen", meinte daher auch Liverpool-Coach Jürgen Klopp nach der Partie bei Sky.

Joshua Kimmich: Weltklasse-Passquote

Der disziplinierte Auftritt des deutschen Nationalspielers lässt sich auch statistisch belegen: Am Ende der Partie kam Kimmich auf 92 Ballkontakte und er spielte 64 Pässe, von denen 58 beim Mitspieler ankamen. Das entspricht einer Passquote von 91 Prozent - ein überragender Wert! Vor allem vor dem Hintergrund, dass Liverpool mit seinem hohen Pressing phasenweise enormen Druck auf den Spielaufbau der Bayern erzeugte.

In den vergangenen Wochen hatte Kimmich seinen Trainer Niko Kovac regelrecht verärgert, weil er teils wild nach vorne gerannt war und seine Seite damit blank dem Gegner überließ. Zum Beispiel beim 4:1 gegen seinen Ex-Klub VfB Stuttgart war der 24-Jährige zu ungeduldig gewesen. Diesen Makel leistete sich der Schwabe in England nicht.

Dass die Münchner in Anfield derart diszipliniert und fokussiert auftraten, machte Klopp auch an der Tabellensituation in der Bundesliga fest. "Wären die Bayern hier angekommen mit zwölf Punkten Vorsprung in der Liga, dann wäre es sicher ein anderes Spiel gewesen. So waren sie super konzentriert und haben uns das Leben echt schwer gemacht", meinte der frühere BVB-Coach weiter.

Joshua Kimmich fehlt im Rückspiel

Bitter für die Bayern: Im Rückspiel am 13. März wird Joshua Kimmich in der Allianz Arena fehlen. Er sah in der 28. Minute nach einem Foulspiel an Sadio Mané seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb und dürfte daher erst in einem möglichen Viertelfinale wieder mitwirken.

 

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