FC Bayern gegen Wolfsburg 5-Tore-Wahnsinn: Mach’s noch einmal, Lewy!

Völlig losgelöst: Bayern-Goalgetter Robert Lewandowski. Foto: firo/Augenklick

Den magischen Fünferpack im Sinn: Bayern-Stürmer Robert Lewandowski trifft wieder auf den VfL Wolfsburg. "Zwei Treffer wären gut", sagt Trainer Carlo Ancelotti schmunzelnd.

 

München - Acht Minuten und 59 Sekunden, die nur mit einem Wort zu beschreiben waren: "Wahnsinn".

Das sagte Robert Lewandowski, der Verantwortliche dieses Spektakels, selbst zu seiner unglaublichen Fünf-Tore-Show gegen den VfL Wolfsburg am 22. September 2015.

Unglaublich war das - und historisch: Der Pole stellte beim 5:1-Sieg der Bayern gegen den Krisen-Gegner (ab 15.30 Uhr im AZ-Liveticker) gleich vier Weltrekorde auf und steht nun im Guinness Buch.

Lewandowski erzielte den schnellsten Dreierpack der Bundesliga-Geschichte, den schnellsten Viererpack und Fünferpack. Und nicht zu vergessen: Das alles gelang ihm als Einwechselspieler.

Pep Guardiola hatte Lewandowski erst zur Halbzeit ins Spiel gebracht, da führte Wolfsburg noch 1:0. Doch dann kam Lewy - und traf als erster Joker überhaupt fünfmal in einem Spiel.

"Fußball ist verrückt", sagte Guardiola, der nach dem fünften Treffer seines Stürmers, einem tollen Seitfallzieher, die Hände über den Kopf geschlagen hatte, als könne er es nicht glauben. "Das werde ich nicht noch einmal erleben."

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Sicher? Als Guardiolas Nachfolger Carlo Ancelotti am Freitag über seine Erinnerungen an Lewys Torshow sprach, musste er schmunzeln. Er habe ja schon vorher gewusst, dass Lewandowski ein guter Stürmer sei, meinte Ancelotti - aber fünf Tore in neun Minuten?

"Morgen, denke ich, kann er nicht wieder fünf machen", sagte der Coach. "Aber vielleicht gelingen ihm zwei, das wäre gut."

Gut für Ancelotti und die Bayern: Gegen Wolfsburg trifft Lewandowski besonders gern. In elf Spielen gelangen ihm zehn Treffer. An die letzten fünf in München kann sich jeder erinnern.

 

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