FC Bayern gegen Valencia Martinez: "Das ist eine gefährliche Mannschaft"

Pause im spanischen Nationalteam: Bayerns Baske Javi Martinez. Foto: Rauchensteiner

Der Mittelfeldstar des FC Bayern erklärt die Bedeutung des Spiels gegen Valencia - und erzählt von München.

 

 Javi Martínez hat mit fcbayern.de vor seiner Abreise nach Valencia gesprochen

...über seine Deutschkenntnisse: „Sehr gut, ich lerne sehr schnell. Ich habe einen Privatlehrer und gehe in eine Sprachschule. In zwei Monaten möchte ich es möglichst perfekt sprechen.“

...über seine Integration: „Bis jetzt war alles sehr einfach für mich. Ich bin von allen Seiten sehr gut aufgenommen worden, meinen Mitspielern, dem Trainer, dem gesamten Klub. Es war ja kein leichter Schritt, Spanien zu verlassen, weg von meiner Familie, meinen Freunden. Ich bin ein Typ, der sehr gerne seine Familie um sich hat, gerne zu Hause ist. Aber hier hat man es mir sehr erleichtert und mir das Gefühl gegeben, heimisch zu sein. Außerdem kommen mich regelmäßig Familie und Freunde besuchen.“

...über München: „Ja, ich war schon einige Male in der Innenstadt unterwegs. München gefällt mir wirklich sehr gut. Der Marienplatz, der Englische Garten, auch meine Familie und Freunde waren sehr angetan. Und auch die Seen im Umland haben wir schon besucht.“

...über die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem spanischen Fußball: „Der deutsche Fußball ist vielleicht ein bisschen physischer, athletischer, mit mehr Zweikämpfen. Er ähnelt etwas mehr dem englischen Stil. In Spanien ist das Tempo, der Rhythmus nicht ganz so hoch, es wird mehr Wert auf das Passspiel mit vielen Kontakten gelegt.“

...über das Spiel in Valencia: „Aus meinem Heimatort kommen rund 50 Leute mit dem Bus nach Valencia, das sind etwa sieben Stunden Fahrtzeit. Allein deswegen schon freue ich mich sehr auf das Spiel.Valencia ist eine sehr gute, ausgeglichene Mannschaft mit vielen guten Spielern. Sie haben in den letzten Jahren viele große Spieler verkauft wie Villa, Silva, Mata, Albiol, Marchena oder Jordi Alba. Und trotzdem spielen sie jedes Jahr wieder oben mit, kämpfen in der ‚anderen Liga‘, abseits der beiden dominierenden Teams Barcelona und Real Madrid, regelmäßig um den dritten oder vierten Tabellenplatz.“

...über die Stärke von Valencia: Vor zwei Monaten beim Spiel in München hatten sie einen Durchhänger, aber inzwischen haben sie einen guten Lauf. Gegen BATE Borisov haben sie zwei Mal gewonnen, das ist eine gefährliche Mannschaft.“

...über Valencias Stürmer Roberto Soldado: „Er ist ein sehr agiler Stürmer, der sich gut bewegt und in jedem Moment ein Tor schießen kann. Er hat ja auch schon viele Treffer erzielt. Ich glaube, er ist die Seele des FC Valencia.“

...über die Rolle des Camp de Mestalla:  „Das ist für jede Gastmannschaft ein schwieriges Pflaster. Die heimischen Fans stacheln ihre Mannschaft sehr stark an, das ist ein enges Stadion. Ich mag es sehr, spiele sehr gerne dort. Mit Athletic Bilbao haben wir dort das Finale der Copa del Rey gespielt (2009, 1:4 gegen FC Barcelona, Anm. d. Red.), ich freue mich sehr und hoffe natürlich, dass sie die erste Heimniederlage gegen uns kassieren.“

...über seine persönliche Bilanz gegen Valencia (Fünf Siege, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen. Dazu ein Tor): „Na, dann hoffe ich doch, dass am Dienstag der sechste Sieg dazu kommt.“

 

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