FC Bayern Basketball US-Star Delaney: Malcolm mittendrin

Heiko Schaffartzik (l-r), Chevon Troutman und Malcolm Delaney jubeln Foto: dpa

Malcolm Delaney ist bei den Basketballern des FC Bayern der neue Star auf der Aufbauposition. Vor dem Spiel gegen Bayreuth spricht der US-Profi über Frühstück, Fan-Hass und Fifa am Fernseher

 

München - Bei den Basketballern des FC Bayern herrscht kein Mangel an Stars: Liga-MVP John Bryant etwa ist neu im Kader, dazu außerordentlich talentierte junge Spieler wie Nihad Djedovic. Bei Aufbauspieler Malcolm Delaney läuft das Spiel der Bayern zusammen, er ist der Kopf der Mannschaft: Der 24-jährige US-Profi kann auf dem Parkett alles: Werfen, passen, aggressiv zum Korb ziehen.


Am Sonntag (18 Uhr) ist Bayreuth zu Gast im Audi Dome – und Delaneys Fähigkeiten sind wieder gefragt. Hier spricht der Bayern-Star über...

…seine bisherige Karriere: „Es ist nicht leicht in Europa bei einem Klub zu bleiben. Ich habe mich jetzt die europäische Leiter hochgearbeitet. Hier in München ist alles viel professioneller als vorher in Kiew, der Klub ist mehr eine Familie. Der FC Bayern ist eine Marke und nicht nur ein Verein. Ich gehe meinen Weg hier in Europa und bin bei einer Mannschaft angekommen, bei der ich mich sehr wohl fühle.”

…die Fans zu Hause: „Ich liebe es, hier zu spielen. Die Fans sind überragend, sie kümmern sich um uns, die Stimmung ist fantastisch. Das habe ich noch nirgends in diesem Ausmaß erlebt. Das erste Spiel im Audi Dome war großartig.”

…Auswärtsspiele mit dem FC Bayern: „Das ist etwas ganz anderes. Dort hassen uns die Fans. Es ist aber besonders schön, unter solch harten Bedingungen zu gewinnen. Das motiviert mich nur, dann will ich noch besser sein.”

...Restaurants in München:
„Ich versuche, mir viele Plätze anzusehen. Ich war schon in der Osteria beim Pizza essen, im Café Westend und natürlich im Hard Rock Café. Ich gehe gern zum Brunchen. Ich esse gerne Amerikanisch, gehe aber auch gerne zum Italiener oder versuche neue Sachen.”

…seine Sammlung von Frühstücks-Cerealien: „Ich habe jede Menge davon zuhause und esse sie gerne zum Frühstück. Das war schon immer so, seit meiner Kindheit. Seit ich in Europa spiele, ist es noch etwas mehr geworden.”


…seine Freizeit: „Ich brauche viel Zeit, um mich zu erholen und schlafe viel. Ich hänge gerne einfach mal faul vor dem TV herum, spiele gerne X-Box. Vor allem American Football, ich habe aber auch Fifa schon ausprobiert.”

…sein Auto:
„In Kiew hatte ich kein Auto und wurde immer chauffiert. Ein Audi ist perfekt. Ich habe einen A4.”

…seinen Hund:
„Ich brauche ihn hier bei mir, aber es ist nicht so einfach, ihn zu holen. Vielleicht klappt es, wenn meine Eltern kommen, dann könnten sie ihn mitbringen. Es ist eine Englische Bulldogge.”

…seine Tattoos: „Ich habe mein Leben auf meinem Körper. Alles hat eine Bedeutung. Es gibt Motive von meiner Familie, meiner Heimatstadt, meiner Nachbarschaft. Ich mache mir keine Gedanken, ob der Platz ausgeht. Das kann ich tun, wenn ich alt bin und nicht mehr spiele.” 

 

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