FC Bayern Basketball Playoff-Steckbrief: Brandon Thomas

Brandon Thomas (l.) im Gespräch mit Trainer Svetislav Pešić und Center Jared Homan (r.). Foto: sampics/Augenklick

Die AZ stellt die Basketballer des FC Bayern vor

 

MÜNCHEN Streng genommen ist Brandon Thomas ein Deutscher. Schließlich wurde er am 17. August 1984 im rheinland-pfälzischen Bitburg geboren – er ist der Sohn eines US-Soldaten, der dort stationiert war. Aufgewachsen in den USA durchlief er die typische College-Karriere. Danach zog es ihn zurück nach Europa in die Basketball Zwergen-Ligen in Dänemark und Österreich.

2009 nahmen ihn die New Yorker Phantoms aus Braunschweig unter Vertrag. Nach zwei Jahren zog es Thomas aber von Deutschland gen Italien, in die Lombardei nach Cremona, wo ein Jahr später auch der Ex-Bayer und jetztige Alba-Spieler Je'Kel Foster spielte. Nach nicht einmal zwei Monaten in Italien wurde sein Vertrag jedoch aufgelöst.

Ende 2011 boten die Artland Dragons aus Quakenbrück Thomas einen Vier-Wochen-Vertrag an – er unterschrieb und machte folglich Eindruck in der höchsten deutschen Basketball-Liga. Der Vertrag wurde verlängert, aber andere Vereine wurden auf den spielintelligenten Athleten aufmerksam. Auch die Verantwortlichen des FC Bayern fanden den 1,96m großen Swingman interessant und verpflichteten ihn schlussendlich zur Saison 2012/13.

In München lebt er mit seiner skandinavischen Frau Rebecca und Töchterchen Camryn (3). Sein Glückbringer zeigt den Körper eines Mannes, den Schwanz eines Fisches und den Kopf eines Vogels  – er gibt ihm nach eigener Aussage Superkräfte.

In der Hauptrunde der BBL erzielte der Amerikaner durchschnittlich 11,5 Punkte pro Spiel bei einer phänomenalen Wurfquote von 51,9%. Auf Twitter findet man ihn auch: @bthomas_5

 

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