FC Bayern Basketball Klebstoff mit Dauerhaftung: Lucic will bleiben

Spielt seit drei Jahren für den FC Bayern: Vladimir Lucic. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der Vizekapitän der Münchner sieht eine große Zukunft für die Basketballer des FC Bayern. "Da wäre ich gerne ein Teil davon", sagt Vladimir Lucic.

 

München - Die Erinnerungen an das letzte Duell des FC Bayern Basketball mit Alba Berlin sind auch bei Vladimir Lucic keine guten. "Im Pokalviertelfinale (70:78; d. Red.) sind wir leider gegen sie ausgeschieden", sagte der Forward vor dem Wiedersehen am Sonntag (18 Uhr/Magenta Sport) in der Hauptstadt: "In den zwei Wochen davor hatten wir ein ziemlich hartes Programm und waren nicht in der Verfassung, in der du sein musst, um ein Team wie Berlin zu schlagen."

Vor dem Pokalspiel hatten die Bayern Mitte Dezember sechs Spiele innerhalb von nur 14 Tagen zu absolvieren, unter anderem – gerade mal 46 Stunden zuvor – gegen Euroleague-Champion Real Madrid. Auf das Aufeinandertreffen am Sonntag mit Vizemeister Alba in Berlin in der Liga, das nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein erster kleiner Fingerzeig Richtung Playoffs sein wird, können sich die Bayern nun eine ganze Woche lang ungestört vorbereiten.

Denn in der Euroleague ist der FCBB ja nicht mehr dabei. "Ich persönlich bin nicht glücklich damit, dass wir die Playoffs in der Euroleague verpasst haben", sagte Lucic: "Ich will immer jeden Titel gewinnen – egal, wo."

Bayerns Lucic hadert mit Verletzungspech im Team

Dass es für Bayern mit der K.o.-Runde am Ende doch nicht klappte, bringt Lucic auch mit Verletzungspech in Verbindung. "Wir mussten einige Spiele ohne Stefan Jovic und drei Monate lang ohne Devin Booker spielen – unseren ersten Point Guard und unseren ersten Center", sagte Lucic: "Wenn du diese beiden Schlüsselspieler verlierst, hat jede Mannschaft in Europa ein Problem."

Die Münchner haben trotzdem gezeigt, dass mit ihnen in Zukunft auch international zu rechnen ist. "Bayern hat eine Mannschaft, die sich immer noch weiterentwickelt", sagte der Serbe, dessen Vertrag am Ende dieser Saison ausläuft. "Unser Hauptziel war und ist die Titelverteidigung der Meisterschaft. Da ist momentan kein Platz, um an solche persönlichen Dinge zu denken", so der 29-Jährige, der seit drei Jahren in München spielt und mittlerweile zum Vizekapitän aufgestiegen ist.

Geschäftsführer Marko Pesic bezeichnet ihn gerne als "Klebstoff", der die Mannschaft auf dem Feld zusammenhält. Lucic kündigte mit Blick auf die WM, die im Sommer noch ansteht, eine zeitnahe Entscheidung nach Saisonende an. Auch wenn jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt für konkrete Verhandlungen gekommen ist, seine Position ist ohnehin längst klar.

"Der Verein wird weiter wachsen und sich weiterentwickeln. Da wäre ich definitiv gerne ein Teil davon", sagte er: "Warum sollten wir nicht nächstes Jahr die Euroleague-Playoffs erreichen? Wir haben gezeigt, dass wir dazu fähig sind."

 

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