FC Bayern Basketball Brandon Thomas: Wegen Bolt zu Bayern

Bayerns Flügelspieler Brandon Thomas ist AZ-Kolumnist. Foto: FC Bayern

Brandon Thomas warf die Basketballer des FC Bayern aus den Playoffs. Jetzt spielt er selbst in München. Hier spricht der US-Profi über den Wechsel, die Familie – und seine Superkräfte.

 

GARMISCH-PARTENKIRCHEN Es war der bisher bitterste Moment in der Geschichte der Basketballer des FC Bayern: Die Schlusssirene im fünften Viertelfinalspiel gegen die Artland Dragons. Als feststand, dass der Kleinstadt-Verein den weltbekannten Klub aus den Playoffs geworfen hatte. Ein Mann war, vor gerade einmal vier Monaten, maßgeblich daran beteiligt: Brandon Thomas – als Flügelspieler der Dragons.


Mittlerweile hat der FC Bayern den vielseitigen 28-Jährigen verpflichtet. Der auf dem Luftwaffenstützpunkt in Bitburg geborene US-Amerikaner ist die neue Allzweckwaffe der Bayern. Was sie von ihm erwarten: Nicht weniger als alles. Hinter den neuen Stars Tyrese Rice und Yotam Halperin soll er das Spiel der Mannschaft komplettieren. Beim Fanfest mit den „Big Reds” in Garmisch Partenkirchen sprach Thomas über:

...seine Deutschkenntnisse: „Ich lerne jeden Tag Deutsch. Es wird immer besser. Am Ende der Saison werde ich ein Interview auf Deutsch geben.”

...das Playoff-Aus der Bayern: „Ja – wir haben den FC Bayern aus den Playoffs geworfen. Das ist das, was ich tun musste. Aber sehen wir es so: Jetzt können wir es zusammen den bösen Quakenbrückern heimzahlen.” (lacht)

...den Grund für seinen Wechsel: „Ich habe Usain Bolt am Spielfeldrand sitzen sehen – da war die Sache für mich klar: Ich will in München spielen!” (lacht)

...seine Stärken: „Es gibt nichts, was ich auf einem Basketballfeld nicht tun könnte. Und deswegen passe ich so gut zur Mannschaft. Mir ist es egal, ob ich Nummer eins, sechs oder sieben bin.”

...seine Ziele: „Wir alle wollen die Meisterschaft holen. Klar ist der Druck groß. Aber wir wollen es nicht anders.”

...die Spiele im Audi Dome: „Es hat sich angefühlt wie in der Halle der Los Angeles Lakers. Es ist unglaublich. Wie auf einer Bühne – und wir sind die Künstler. Und irgendwie stimmt der Vergleich ja auch – als Basketballer zeigst du deine Kreativität auf dem Feld. Ich kann mir dafür keinen besseren Platz vorstellen als unsere Halle in München.”


...seine Familie: „Meine Frau Rebecca und meine zweieinhalbjährige Tochter Cameron sind derzeit noch in Florida. Nächsten Monat werden sie zu mir kommen.”

...seinen Glücksbringer: „Ich trage ihn sehr oft. Er zeigt den Körper eines Mannes, den Schwanz eines Fisches und den Kopf eines Vogels. Und er gibt mir Superkräfte. Wenn ich auf dem Feld fliege, dann wisst ihr warum!” (lacht)

 

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