FC Bayern Basketball 45 Millionen Etat wie Moskau? Wünscht euch was!

Die Bayern-Stars Deon Thompson, Chevon Troutman und Steffen Hamann (von links). Foto: sampics/Augenklick

Die Basketballer haben ZSKA Moskau zu Gast – das Team mit dem höchsten Etat in Europa. Von der Disko bis zu Burgerbude: Was die Bayern mit 30 Millionen Euro mehr anstellen könnten.

 

MÜNCHEN Mit einem Etat von offiziell zwölf Millionen Euro sind die Basketballer des FC Bayern Spitze – in der Bundesliga. Im europäischen Vergleich allerdings sieht die Summe eher mager aus: Die Top-Teams der Euroleague geben 30 Millionen und aufwärts für ihre Kader aus. Ganz an der Spitze: Der ZSKA Moskau, der sich die Saison rund 45 Millionen kosten lässt – der Gegenwert eines ordentlich Fußball-Bundesligisten.

Am Donnerstagabend (20 Uhr, live auf Sport1) ist die russische Millionentruppe zu Gast im Audi Dome – und die Bayern krasser Außenseiter gegen einen der Titelfavoriten in der Euroleague. Moskaus Stärken? Alles! „Die gute Balance zwischen Offense und Defense zeichnet sie aus, aber auch ihre individuelle Qualität“, sagt Trainer Svetislav Pesic. Sein Plan: „Wir wollen ZSKA unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. Wenn uns das gelingt, haben wir eine Chance zu gewinnen.“

Von Chancengleichheit sind die Bayern eben noch mehr als 30 Millionen Euro entfernt. Für den Betrag könnten sie sich ein paar Stars leisten – und die eine oder andere Annehmlichkeit: Der (nicht ganz ernstgemeinte) Millionen-Wunschzettel der Bayern:

Eine Burgerbude im Audi Dome: Für die US-Profis um Chevon Troutman sind Burger Grundnahrungsmittel – und ein hauseigener Grill wäre die logische Konsequenz. Vielleicht spendiert sogar Alfons Schuhbeck ein Burgergewürz?

Ein Tennisplatz für den Sportdirektor: Nach dem Australian-Open-Triumph von Stansilas Wawrinka gab sich Marko Pesic auf Twitter als „großer Fan“ des Sports zu erkennen – angeblich soll er sogar selbst ganz ordentlich spielen. Auf dem hauseigenen Platz könnte er üben – zum Beispiel mit Robin Benzing, ebenfalls talentiert am Schläger.

Bruchsichere Sitze im Gäste-Fanblock: Die Spiele gegen Galatasaray haben gezeigt: Das altehrwürdige Inventar des Audi Dome aus den 70er Jahren ist der südeuropäischen Fan-Leidenschaft in der Euroleague nicht gewachsen. Bruchsichere High-Tech-Stühle müssen her!

Ein Fotostudio für Lucca Staiger: Bayerns Distanzschütze ist Hobby-Fotograf, hat seinen eigenen Blog www.eyeofthestaiger.com. Er arbeitet die Auswärtsfahrten des Teams künstlerisch auf – fehlt nur noch die eigene Dunkelkammer.

Eine Bibliothek für Yassin Idbihi: Bayerns Deutsch-Marokkaner gilt seit seiner Zeit in Berlin (und dem Basketball-Buch „Gentlemen, wir leben am Abgrund“) als Intellektueller unter den Profis – inklusive politischer Diskussionen im Bus mit Heiko Schaffartzik. In der Bayern-Bibliothek könnte er seinen Geist weiter trainieren.

Eine vereinseigene Disko: Die Basketballer feiern gerne, Demond Greene ist sogar leidenschaftlicher DJ – beste Voraussetzungen also für einen Nachtklub in der Halle. Der könnte dann „FCB1“ heißen.

Ein Appartement für den größten Fan: Zweitwohnsitz Audi Dome: Bastian Schweinsteiger ist nicht nur bei fast jedem Heimspiel, er besucht auch öfter mal das Training der Basketballer und hat exklusiven Kabinen-Zugang.

Ein Mode-Designer für Malcolm Delaney: Bayerns US-Star liebt Klamotten, vor allem Schuhe. Damit er nicht mehr von der Stange kaufen muss, bekommt er seinen persönlichen Designer.

 

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