Fashion Week und Berlinale Mundschutz wird zum makaberen Modetrend

Corona-Couture: Popstar Myss Keta mit silbernem Mundschutz auf der "Bulgari Roma x Constantin Film Night" im Rahmen der Berlinale (li.) und Besucherinnen der London Fashion Week (mi. und re.) Foto: Daniel Hinz/API/Keith Mayhew/SOPA Images/dpa/Katie Collins/PA Wire/dpa

Corona-Couture? Kein Witz! Zwischen Mailand, London und Berlin setzen sich VIPs und Fashion-Week-Besucher mit Maske in Szene.

 

Fast Fashion (schnelle Mode) nennen etablierte Haute-Couture-Häuser gern und leicht abwertend in Anspielung an Fast Food die billigeren und Trends flott umsetzenden Ketten wie Zara, H&M und Mango. Doch so rasant wie sich jetzt dieser Trend verbreitet – schaffen es auch die größten Mode-Imperien nicht, zu reagieren.

Mundschutz als Modetrend?

Aber wer braucht ein Label, wenn er das It-Piece überhaupt ergattern konnte? Genau: Der Mundschutz ist jetzt in Mode.

Durch die Ansteckungsangst vor dem Coronavirus ist er so gut wie überall ausverkauft, was – um im Fashion-Jargon zu bleiben – Must-haves gerne so an sich haben. Jetzt setzen sich auch die ersten Promis mit der fragwürdigen Corona-Couture in Szene.

Myss Keta: Mundschutz als Markenzeichen

Bei der Party von Constantin Film und Bulgari auf der Berlinale tanzte eine sehr nackig gestylte italienische Popsängerin namens Myss Keta an, die aber trotzdem mehr mit ihrem silbernen Pailletten-Mundschutz die Blicke auf sich zog.

Die mailändische Kunstfigur versteckt angeblich schon immer ihre Identität hinter Masken, aber der Mundschutz ist aktuell der neueste Schrei.

Das findet auch Bella Hadid. Das Supermodel schwebte gerade noch auf den Laufstegen der Mailänder Fashion Week an Gästen vorbei, die im Publikum mit Mundschutz saßen – jetzt ist sie selbst auf den Atemschutz gekommen. Auf dem Weg nach Paris, wo nun die Modewoche startet, knipst sie Selfies und Videos von sich mit einem Mundschutz – und lädt diese auf Instagram hoch.

Atemmasken: Bieten sie Schutz?

Fashion-Fazit: Es mag schon tollere Trends gegeben haben, aber schaden kann der modische Mundschutz sicher nicht. Zwar schützen die Atemmasken wohl nur bedingt, aber immerhin hindern sie einen daran, sich mit den Händen eventuelle Viren und Bakterien zu Mund und Nase zu führen - was die Ansteckung durch Coronavirus, Grippe oder auch einer einfachen Erkältung begünstigen würde.

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