Fanmeile auf der Leopoldstraße Public Viewing im Oly: Hitlergruß und Rauchbomben

Ausgelassene Stimmung beim Holland-Spiel der DFB-Elf: Fans jubeln beim Public Viewing im Olympiastadion Foto: dapd

Beim Public Viewing im Olympiastadion wird eine Rauchbombe in die Zuschauerreihen geworfen. Auf der Fanmeile auf der Leopoldstraße zeigt ein Mann den "Hitlergruß"

 

München - Das Public Viewing im Olympiastadion mit 12.000 Zuschauern verlief überwiegend ruhig. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit wurde von einer unbekannten Person eine Rauchbombe in die Zuschauerreihen geworfen. Hierbei ist ein 39-jähriger deutscher Fan leicht verletzt worden. Im Bereich der Leopoldstraße befanden sich zur Begegnung Deutschland – Niederlande in der Spitze ca. 3000 Besucher, wie die Polizei berichtet.

Nach dem Spielende musste die Leopoldstraße zwischen Franz- Joseph-Straße und Herzogstraße für zwei Stunden gesperrt werden. Außerhalb der gesperrten Feiermeile kam es zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden drei Rauchbomben geworfen. Die Werfer konnten von den Einsatzkräften festgenommen werden. Nach Feststellung der Identität und Vernehmung wurden diese wieder entlassen. Gegen die drei Werfer wurden Strafanzeigen und Ordnungswidrigkeiteinanzeigen nach dem Sprengstoffgesetz erstellt.

Eine weitere Person wurde nach Zeigen des sogenannten „Hitlergruß“ im Bereich Leopoldstraße festgenommen. Gegen die Person wurde eine Strafanzeige gem. § 86a StGB erstellt.

 

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