Fan-Ausschreitungen Dresden erhebt Vorwürfe gegen Polizei

Dynamo Dresden wehrt sich gegen den drohenden Ausschluss aus dem DFB-Pokal wegen der Ausschreitungen in der Partie bei Borussia Dortmund vor rund einem Monat.

 

Frankfurt/Main - Der Anwalt des Zweitligisten, Christoph Schickhardt, erhob am Donnerstag vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt am Main schwere Vorwürfe gegen die Polizei. „Die Einsatztaktik der Polizei ist komplett gescheitert“, sagte er. Schickhardt erklärte, die Beamten hätte wesentlich früher und entschiedener einschreiten müssen. Dem widersprach der Einsatzleiter der Polizei, Peter Andres.

„Wenn wir vor dem Stadion eingeschritten wären, wäre ein Blutbad entstanden.“ Das Sportgericht verhandelt seit dem Nachmittag mündlich die Vorkommnisse beim DFB-Pokalspiel vom 25. Oktober. Der DFB-Kontrollausschuss fordert einen Ausschluss des sächsischen Zweitligisten vom DFB-Pokal für die neue Saison 2012/2013 und eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro für den Deutschen Meister. Beide Vereine hatten den Strafanträgen nicht zugestimmt. Eine Entscheidung sollte noch am Donnerstagabend fallen.

 

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