Fake-Scheine im Internet bestellt Mit Falschgeld in Münchner Bordell - Polizei nimmt Freier fest

In einem Münchner Bordell wollte ein 24-Jähriger mit Falschgeld bezahlen. (Symbolbild) Foto: Andreas Arnold/dpa

Ein Kunde eines Münchner Bordells versucht, mit Falschgeld zu bezahlen. Einer Dame des Hauses fallen die Blüten auf. Die gefälschten Geldscheine wurden im Internet bestellt.

 

München - Am Freitagabend ist ein 24-jähriger Gast eines Bordells im Münchner Osten mit Falschgeld erwischt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilt, wollte er in dem "einschlägigen Etablissement" damit bezahlen. Eine Angestellte bemerkte den Schwindel, als der Kunde die vereinbarte Leistung vorab bezahlte.

Bordell-Besucher bestellte Falschgeld im Internet

Bekommen sollte er die Leistung nicht. Die Frau gab einer Kollegin ein Zeichen, die daraufhin die Polizei verständigte. Der Mann wurde bis zum Eintreffen der Beamten in dem Bordell abgelenkt und konnte vor Ort festgenommen werden. Die Polizisten fanden bei ihm und später auch in seiner Wohnung weitere gefälschte Geldscheine.

Einsicht zeigte der 24-Jährige nicht. Laut Polizei hatte der junge Mann das Falschgeld im Internet bestellt, deswegen sei das Ganze aus seiner Sicht auch nicht so schlimm. Doch die Beamten und der Ermittlungsrichter waren anderer Ansicht. Gegen den Freier wurde ein Haftbefehl erlassen.

 

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