Fahrradfahren nach der Winterpause So starten Sie wieder ins Fahrrad Training

Der lange und kalte Winter hat seine Spuren hinterlassen und der Einstieg ins Fahrrad und Mounteinbike Training fällt oft schwer. Wir zeigen Ihnen,, wie Sie im Sonnenschein richtig loslegen

 

Nach dem Winter ist alles ein bisschen eingerostet: Die Ketten an den Fahrrädern genauso wie die Gelenke bei uns Menschen. Gar kein schönes Gefühl. Wir wollen endlich wieder in die Gänge kommen!

Wann? Am besten gleich.

Womit anfangen? Mit dem Rad. Das will entrostet, geputzt, geölt und nachjustiert werden.

Sind Bremsen und Lichter in Ordnung? Dann kann’s ja losgehen. Halt:

Wie fit sind Sie? War der Winter konditionsmäßig ein Voll- Blackout? Dann wird der Anfang hart. Aber selbst wenn Sie regelmäßig Sport gemacht haben, müssen Sie langsam anfangen.

„Den größten Fehler, den Radler und Biker jetzt machen können, ist sich zu überfordern“, sagt Stefanie Weinberger, Redakteurin beim Rennradmagazin Tour. „Tempo und Distanz sollten in den ersten sechs Wochen gering gehalten werden, damit sich der Körper wieder an die neuen Reize gewöhnt.“ Handgelenke, Nacken und der Allerwerteste werden nach den ersten Radausflügen aufmaulen, aber das legt sichmit regelmäßigen Ausfahrten.

Wichtig: „Die Strecken so auswählen, dass der Blick nicht nur am Hinterrad des Vordermannes klebt, sondern Sie auch die wunderschöne Frühlingslandschaft genießen können“, sagt Weinberger. „Radeln soll Spaß machen, keine Qual sein.“

Auf den Punkt gebracht: Überschaubare Strecken wählen, möglichst mit wenig Profil, dabei leichte Gänge nehmen, um die Muskulatur nicht zu überanstrengen. Weinberger: „Es macht Sinn, wenn Biker auf ihr Körpergefühl achten. Jeder spürt, ob es ihm gut oder schlecht geht. Da braucht man erst einmal keinen Trainingsplan.“

Also: Erst die Grundlagenausdauer trainieren. Klamottenmäßig gilt: Auchwenn sich jeder nach der langen Kälte nach Shirt und Short sehnt: Es kann noch empfindlich kalt sein. Darum Zwiebellook tragen; Beinlinge und Armlinge sind einfache Mittel, um mit wechselnden Temperaturen fertig zu werden. Eine Weste oder langärmelige Jacke hilft gegen Wind.

Wer länger mit dem Bike unterwegs ist, sollte genügend Flüssigkeit und einige Riegel in Reserve haben. „Pro Stunde sollte man einen halben bis dreiviertel Liter trinken, für Hobbyfahrer reicht Wasser oder eine Apfelsaftschorle.“ Wer sie mag, ist auch mit Gels, also Essen aus der Tube, gut bedient – lecker ist freilich meist was anderes!

Wer radelt, um vor allem Freude an der Bewegung zu haben, sollte für die Tour recherchieren, wo es ein nettes Wirtshaus, einen Biergarten gibt. Natürlich schmecken der Schweinsbraten und die Maß dort sicher vorzüglich – dem Trainingsfortschritt sind sie aber sicherlich nicht unbedingt zuträglich.

Also gilt auch beim Belohnen: Maßvoll bleiben!

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