Fahndungserfolg Flughafen München: Polizei fasst international gesuchten Straftäter

Der Straftäter war auf dem Weg von Mexiko City nach Sofia, als ihn die Bundespolizei beim Zwischenstopp in München festnahm. Foto: Bundespolizei

Ein international gesuchter Straftäter, der in den USA Bankdaten ausgespäht haben soll, ist den Fahndern der Bundespolizei am Münchner Flughafen ins Netz gegeangen.

 

Flughafen München – Die Bundespolizei am Münchner Airport hat am Mittwochabend (17.April) einen bulgarischen Staatsangehörigen festgenommen. Die amerikanischen Behörden fahndeten nach dem 27-Jährigen wegen Betrugsdelikten.

Der bulgarische Staatsangehörige war auf dem Weg von Mexiko City nach Sofia, als beim Zwischenstopp in München die Handschellen klickten. Der Mann soll in den Jahren 2011 und 2012 in den USA zusammen mit mehreren anderen Personen mit Hilfe der "Skimming"-Methode Bankkunden geschädigt haben.

Die Bundespolizisten führten den Mann am Donnerstag (18.April) dem Haftrichter vor, der eine Festhalteanordnung erließ. Der Festgenommene befindet sich in Haft. Die Generalstaatsanwaltschaft München ist mit der Bearbeitung des Auslieferungsverfahrens befasst.

Hinweis: Beim sogenannten "Skimming" installieren die Täter vor dem Karteneinschubschacht der Geldautomaten ein manipuliertes Kartenlesegerät oder sogar eine vollständige Frontplatte, um in den Besitz der Kartendaten zu kommen. Um an die PIN zu gelangen, wird das Eintippen der Nummer mit einer Kamera oder einem Foto-Handy aufgezeichnet.

 

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