Fahndung mit zehn Streifenwagen München: Räuber fliehen, weil Opfer Frage stellt

, aktualisiert am 03.04.2020 - 15:39 Uhr
Zehn Streifenwagen fahndeten nach den Tätern. Foto: Ralph Peters

Zwei Männer wollen einen 58-Jährigen ausrauben. Doch als der seinen Bedrohern eine Frage stellt, fliehen die Täter. Die Polizei kann sie schließlich unter großem Widerstand festnehmen.

 

München - Dieser versuchte Raub ging mal gehörig nach hinten los. Die Polizei hat zwei Männer festgenommen, die am Donnerstagabend versucht hatten, einen 58-Jährigen auszurauben. Weil ihr Opfer aber eine Frage stellte, brachen die beiden die Tat ab.

Wie die Polizei berichtet, war der 58-jährige Pfleger gegen 23.10 Uhr auf dem Heimweg von seiner Arbeitsstelle. Am U-Bahnhof Innsbrucker Ring wurde er von den beiden Tätern, einem 18-Jährigen aus Baden-Württemberg und einem 20-jährigen Münchner, mit einer Faustfeuerwaffe bedroht.

Beide forderten auf Englisch die Herausgabe von Bargeld. Doch der 58-jährige Pfleger reagierte wohl anders als gedacht. Er fragte: "Von welchem Geld reden Sie?". Daraufhin ließen die Männer von ihm ab und flüchteten. Der 58-Jährige verständigte die Polizei.

Zehn Streifen fahnden nach den Räubern

Sofort wurde eine Fahndung eingeleitet, zehn Streifen waren im Einsatz. Aufgrund der guten Personenbeschreibung konnten die beiden Täter erkannt und festgenommen werden. Dabei leistete einer der beiden aber erheblichen Widerstand. Er versuchte, einen der Beamten zu beißen. Auch die Waffe konnte aufgefunden werden.

Beide Männer werden im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen hat das Kommissariat 21 (Raub) übernommen.

 

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